Best of Hochschuldidaktik-Blogs / Januar 2016

Seit April 2015 präsentieren wir hier in unserer Best-of-Serie lesenswerte Beiträge aus Hochschuldidaktik-Blogs des vergangen Monats. Auch diesmal haben wir einige lesenswerte Beiträge gefunden, die Dozierenden Anregungen für die eigene Lehre geben können. Wiederum gilt: Reinklicken und nachlesen!

Speed Dating als hochschuldidaktische Methode
Bei der Suche nach praxisnahen Blog-Beiträgen vom Januar 2016 sind wir zufällig im Blog Studium und Lehre an der Technischen Universität München auf einen Januar-Beitrag aus dem Jahr 2014 gestossen. In einem Lehrmethodenvideo wird (hier) Speed Dating als hochschuldidaktische Methode (sic!) vorgestellt. Die Methode soll den Studierenden unmittelbar nach einer intensiven Praktikumsphase die Gelegenheit geben, sich spontan und direkt über die gemachten Erfahrungen auszutauschen. Wie das kurze Lehrmethodenvideo zeigt, nehmen die Studierenden diese intensive Möglichkeit des Austauschs sehr gerne und engagiert wahr.

Videos spielen im Lernprozess Studierender einer immer grössere Rolle
Im Notizblog auf e-teaching.org wird hier der Erfahrungsbericht zu einer Studie vorgestellt, wie Studierende die Nutzung von Lehrvideos beurteilen. Videos scheinen im Lernprozess der Studierenden eine immer wichtigere Rolle zu spielen. Immer mehr nutzen sie Videos zur Unterstützung des selbstgesteuerten Lernens. Dozierende müssen sich bei der Planung ihrer Module in der Lehre vermehrt damit auseinandersetzen, wie sie eigen und/oder fremde Videos einbinden können. Hier geht es direkt zum PDF des Erfahrungsberichts.

Posterpräsentationen statt Referatmarathons
Im Blog Impulswerkstatt Lehrqualität schildert der Dozent für Pharmazeutik Steffen Lüdeke hier in einem Interview, wie sich die von Tagungen her bekannte Posterpräsentation als spannende Prüfungsform einsetzen lässt. Posterpräsentationen bieten sich insbesondere als  Alternative zu den häufigen und oft ermüdenden Referats-Serien in Seminaren an. Ergänzt wird der Blogartikel durch Feedbacks von Studierenden.

Handlungsempfehlungen zur digitalen Bildung – Sie gelten auch für die Hochschuldidaktik
Beat Döbeli kommt in seinem Beat-Blog-Beitrag vom 14. Januar 2016 (hier) auf die Zeit-Konferenz „Schule der Zukunft – alles digital!?“, die im November 2015 in Berlin stattfand, zu sprechen. Er verweist dabei auch auf den Bericht „Schule digital. Der Länderindikator 2015“ der Deutschen Telekom Stiftung (im Volltext hier) und die darin auf Seite 6 festgehaltenen „Handlungsempfehlungen für die Bildungspolitik, die Bildungsadministration sowie die Schulpraxis“. Bei Beat Döbeli  lösen die Empfehlungen eher ambivalente Gefühle aus, weil sie sehr allgemein gehalten seien. Wir finden, dass gerade wegen des allgemeinen Charakters der sieben Empfehlungen diese als allgemeine Leitplanken auch für hochschuldidaktische Tätigkeiten und Projekte dienen können: Praxisnähe, Kultur des Kooperierens und Teilens, Primat der Didaktik / Pädagogik vor der Technik etc. sind Anliegen, die auch in der Hochschuldidaktik noch Steigerungspotenzial haben.

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