Learning from and with those „Down Under“: Professor Brovelli visits UTS in Sydney, Australia

Our Australian partner institution University of Technology Sydney (UTS) is known for its innovative approaches to teaching the Natural and Physical Sciences. Taking advantage of professional development opportunities available to her at the University of Teacher Education Lucerne, Professor Dorothee Brovelli traveled to Australia where she had a very productive exchange of ideas with her UTS School of Education colleagues who specialize in Science Education. She also had a chance to visit several classrooms in the Sydney metropolitan area, observe the diversity of students served by these schools, and make comparisons with the Swiss school system. She reports:

“During my sabbatical leave I had the opportunity to visit UTS School of Education for three weeks. Because my background is in science education I was particularly interested in learning about Science Teacher education and Science secondary education in Australia. To that end I observed several Science Methods classes, visited two high schools as well as several Science related informal learning environments and talked to Science Education faculty and teachers.

With science being a core subject, there seems to be a strong emphasis on Science teaching in schools, but also a large focus on assessment (HSC), unlike in Switzerland where two foreign languages are mandatory and there are no national assessments. Because in Switzerland students are split up according to their abilities and intentions of career paths after primary school, there seems to be a greater need for differentiated instruction in Australia. Teacher education on the secondary level starts at the undergraduate level in Switzerland, while at UTS the students enter with a Bachelor’s degree in Science. Therefore at the University of Teacher Education Lucerne we teach a combination of Science content knowledge and Science Education in classes. In both countries various attempts are made to strengthen inquiry skills in science learning. A more thorough comparison of the approaches and outcomes at both the university and the primary and secondary levels would be worthwhile. I am very grateful for the opportunities offered to me at the School of Education and like to thank everyone who was involved in making my stay a rewarding and pleasant experience.”

Professor Brovelli is planning to give a Brown Bag Seminar about her Australian experience. Particulars to be announced shortly.

Swiss-European Mobility Programme ermöglicht Besuch aus Wien

Luzern zeigt sich von der besten Seite: Swetlana auf der Musegg

Luzern zeigt sich von der besten Seite: Swetlana auf der Musegg

 

In der zweiten August Woche besuchte uns Swetlana Ryshaja von der PH Wien für ein Job Shadowing der administrativen Abläufe an der PH Luzern. Neben Mozart Kugeln und Manner Waffeln brachte Swetlana vor allem viel Enthusiasmus für die PH Luzern und Luzern mit! Hier ist ihr Bericht:

„Vom 8. bis 12. August 2016 habe ich als Mitarbeiterin der Pädagogischen Hochschule Wien im Rahmen der Staff Mobility die PH Luzern kennen gelernt, mir von den dortigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Arbeitsabläufe erklären lassen und mich mit ihnen über aktuelle Projekte ausgetauscht.
Der Aufenthalt war bestens organisiert und das Programm sehr umfangreich, welches täglich einen anderen Einblick in die verschiedensten Abteilungen und Stabsstellen bot, u. a. in die Stabsstelle Qualitätsmanagement, Kommunikation und Marketing, Büro für internationale Beziehungen und Mobilität, Kanzlei, Abteilung für Tagungs-, Event- und Publikationsmanagement, E-Learning-Abteilung und die der Weiterbildung. So habe ich die PH Luzern, das Studienangebot und die Arbeitsabläufe bestmöglich kennenlernen können und täglich neue Kontakte mit sehr netten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geknüpft.
Die Stadt Luzern bietet auch in der Freizeit sehr viel: während einer gemütlichen Besichtigung der Stadtmitte mit ihren historischen Bauten, Kirchen, schönen Brücken, bekannten Denkmälern und kleinen Geschäften oder einer Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee kann man auch die kulturelle Vielfalt in Form von Open-Air-Kinos oder zahlreichen Konzerten erleben.
Durch die Kooperation der beiden Pädagogischen Hochschulen werden in Zukunft hoffentlich noch zahlreiche Mitarbeiter/innen und Studierende das Mobilitätsprogramm nutzen und so den Kontakt zwischen den beiden Ländern stärken und vertiefen.“

Möchten auch Sie die Gelegenheit zu einem Besuch an einer unserer mehr als vierzig Partneruniversitäten in Europa nützen? Finanzielle Mittel werden vom Bund dafür zur Verfügung gestellt, und sowohl Dozierende, wie auch Mitarbeitende können an diesem Programm teilnehmen. Mehr erfahren Sie auf der IO Webseite (http://www.phlu.ch/ausbildung/international-office/mobilitaet-hochschulpersonal/). Natürlich beraten wir Sie auch gerne persönlich!

UTE Lucerne in Africa

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UTE Lucerne participated in the 9th congress of the Association of French Professors in Africa and Indien Ocean with a stand where possibilities of exchange were discussed. The interest in UTE Lucerne and it’s projects of international collaboration was remarkable. This encourages all the Swiss and Cameroonian colleagues implicated in this collaboration to continue their initiatives.

PH Luzern besucht Japan

Die HUTE hat das internationale Symposiums “Toward a self-transformative model of university of education” organisiert. Das Symposium umfasste zwei Keynotes und drei Referate von Vertreterinnen aus Partnerhochschulen, u.a. die PH Luzern, welche durch Prof. Kathrin Krammer, Leiterin Studiengang KU repräsentiert wurde. Das Symposium fand in Kobe statt und wurde von ca. 100 Personen der Lehrerbildung besucht und synchron übersetzt. Unterstützend lag ein Tagungsband vor, in dem alle Referate und Folien sowie weitere Hintergrundinformationen auf Englisch und Japanisch abgedruckt sind.
Keynotes:
• Mr. Koj Yanagisawa, Director Ministry of Education Japan
• Ms. Yuri Belfali, OECD, Paris, Head of Division Early Childhood and Schools
Eingeladene Vertretungen von Partnerhochschulen für Referate und Podiumsdiskussion:
• Tiina Silander, University of Jyväskyla, Finnland, Head of Teacher Education Department
• Caroline Daly, University College London, GB, Reader in Education at the Institute of Education
• Kathrin Krammer, PH Luzern, Head of Teacher Education Programme for Kindergarten and Lower Primary Level

Als wesentliche Aufgabe wurde die Bedeutung von weiterer Forschung zur LehrerInnenbildung herausgearbeitet (Entwicklung der Kompetenzen von Lehrpersonen in der Ausbildung und im weiteren Berufsleben, Lerngelegenheiten zur Kompetenzförderung, Instrumente zur Messung von Kompetenzen).

Im Anschluss an das Symposium gab es einen offiziellen Empfang mit Musik und Essen, in dessen Rahmen der Rektor (President) der HUTE allen Beteiligten für ihre Beiträge dankte.

Japan versucht derzeit, Studiengänge für Personen mit Hochschulabschluss zu etablieren (Professional Schools of Education), die einen starken Fokus auf die Praxis legen. An der HUTE wurden 2008 entsprechende Studiengänge eingeführt. Die bisher bestehenden Masterstudiengänge für den Lehrerberuf sollen sukzessive in Professional Schools überführt werden.
Als spezielle Herausforderungen der Lehrerbildung in Japan wurden die Verbindung von Theorie und Praxis sowie von Fachwissenschaft und Erziehungswissenschaft sowie der Umgang mit aktuellen Entwicklungen und Problemen in der Volksschule wie z.B. Mobbing, Einsatz von ICT, Zusammenarbeit mit den Eltern und ein zunehmender Anteil von Kindern, welche eine spezielle Betreuung benötigen, genannt.

Das Bildungssystem und die je spezifischen Herausforderungen für die Lehrerbildung in Japan, Finnland, Grossbritannien und der Schweiz sind im Tagungsband beschrieben. Das Symposium hatte das Ziel, Strategien für den Umgang mit den genannten Problemen und für die Weiterentwicklung der LehrerInnenbildung an den Universitäten zu erarbeiten.

Nationales Bewusstsein und Verantwortung in der Republik Panamá

Es ist Montagmorgen, 07:30 Uhr. Alle Schülerinnen und Schüler des Colegios haben sich auf dem Sportplatz versammelt und werden vom Rektor Sergio mit einer Rede zur neuen Schulwoche begrüsst. Danach wird die Bühne freigegeben für Carla aus der neunten Klasse, welche vor versammelter Menge auf die panamaische Flagge schwört, dass sie fleissig und zielstrebig lernen wird. Der Musiklehrer stimmt die panamaische Nationalhymne an und dazu wird die Fahne aufgezogen. Es folgen ein Gebet und wichtige Informationen zu Neurungen oder aussergewöhnlichen Anlässen. Diese Zeremonie wird jeden Montagmorgen durchgeführt und ist Pflicht für alle panamaischen Schulen. Es wird ausserdem verkündet, dass Debora aus der elften Klasse von den Schülerinnen und Schülern ausgewählt wurde, am Literazgo Juvenil teilzunehmen. Vertreterinnen und Vertreter aus Schulen in ganz Panama nehmen während einer Woche an der vom Rotary Club veranstalteten Versammlung teil, um über wichtige gesellschaftliche Themen, welche die Jugenlichen als „die Zukunft Panamas“ betreffen, zu reden und die Erkenntnisse als Botschafter in ihre Schulen hineinzutragen. Vertreten sind auch, mit jeweils mindestens einer Schule, die sieben indigenen Refugien Panamas. Wichtige Persönlichkeiten aus der Regierung oder lateinamerikanische Berühmtheiten halten Vorträge zu Themen wie Gesundheit, nationalem Bewusstsein oder Klimawandel. Da wir während dieser Woche immer noch in Panama City sind und Hans Ineichen Präsident des Rotary Clubs „Ciudad de Panama norte-este“ ist, dürfen wir einer Veranstaltung der deutschen Botschaft beiwohnen. Die Konsulin Rohrer präsentiert den Jugendlichen einen Film zum Thema Recycling und Abfallbewirtschaftung. Danach wird in einem Workshop über die Abfallsituation in Panama gesprochen. DSCN3631 DSCN3650 DSCN3657Das Thema stösst auf sehr offene Ohren und die Jugendlichen diskutieren intensiv über mögliche Lösungen zur Abfallproblematik. Und die ist in Panama sehr gross. Das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Abfall ist aus unserer schweizerischen Perspektive kaum bis gar nicht vorhanden in der panamaischen Bevölkerung. Zum Schluss erhalten alle den Film als DVD geschenkt, um ihn an ihrer Schule zu zeigen. Debora verspricht, bei einem der nächsten Fahnenaufzüge einen Vortrag zum Gelernten zu halten.

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Zurück im Colegio laufen die Vorbereitungen heiss für die am kommenden Sonntag stattfindende „Noche de Talentos“. Die Schülerinnen und Schüler führen vor ihren Familien und Bekannten einstudierte Tänze und Musikstücke vor. Aus allen Schulzimmern hört man Musik und wir sind gespannt, was am Sonntag präsentiert wird…

Noble attendance at the Colegio Europeo

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After several phone calls between Hans Ineichen, the general director of the Colegio and Federico Castros secretary, an appointment has been set for Wednesday morning. Exact times are not agreed in Panama. Wednesday morning elapses and still there is no sign of Federico Castro. Toward noon he seems to remember his appointment with us and postpones it to the next morning.

On Thursday morning around 9:54 a.m. an inconspicious blue Suzuki shows up in front of the Colegio and a charismatic man around 50 years of age gets out oft he car and cordially greets us. He is here to discuss the introduction of a dual vocational education in the country of Panama. Until now, stundents who not intend to graduate high school and enter a university, leave school after 9th grade. They have the opportunity to complete some kind of vocational education, mainly in technical professions. The programme starts with a two months basic modul which has to be passed to receive a working contract in a private company. To enter the programme, students have to be 18 years of age. That results in a unengagement of many of the 15 to 18 years old as they leave school two years before they can start the professional programme.

The visit of Federico Castro to discuss with him the advantages oft he Swiss dual vocational system is of great importance. He supports the idea, that not only university degrees are qualifying young people to become useful employees. In Panamá exists quite a gap of sufficient qualified craftsman. Also the vocational education has its main focus on technical professions, which leads to a lack of opportunities for female students, which do not intend to reach a university degree.

Federico Castro seems to be commited to the Swiss system and asks us to prepare a presenation for the «Ministerio de Educación » on how the Colegio Europeo intends to implement a similar kind of professional training into the republic of Panamá.

As Hans Ineichen, the general director, plans to convert the Colegio Europeo into a Swiss school which will be supported by the Swiss Government, the implemantaion of a voacational education programme seems reasonable and realizable. The implementaion could give an impulse to Panamenian society, that a professional education can be market-focused, of high educational quality and valuable for young people.

Federico Castro is about to leave the Colegio, but still standing in the doorway he tells us, that the government has approved a 150 million dollars project to build a school for higher professional education. The building will be constructed on the grounds of the public university, where agricultural students make their field researches. A big interrogation mark arises above our heads as we can not imagine, at this juncture, who will visit a school of higher professional education in Panamá…

A few days later we read in the local newspaper about demonstrations of the agricultural students who are not willing to travel for their future field researches all across the country.

Director General CEP, Directora Administrativa CEP, Mirjam Wallimann PH Luzern, Federico Castro - Director regional de Educación

Director General CEP, Directora Administrativa CEP, Mirjam Wallimann PH Luzern, Federico Castro – Director regional de Educación

Eine kleine Welt inmitten des lateinamerikanischen Grossstadtdschungels – Ein Besuch am Colegio Europeo in Panama City

Der Regen hat etwas nachgelassen. Ingrid sammelt ihre persönlichen Sachen ein und verstaut sie in der glänzenden Tommy Hilfiger Tasche. Trotz der Hitze und der vorangeschrittenen Tageszeit macht sie den Eindruck, als hätte sie sich gerade eben für eine Party für geladene Gäste auf der Dachterrasse des Trump Towers zurechtgemacht. Verteilt im fensterlosen Deutschunterrichtszimmer des Colegio Europeo, welches sich unmittelbar neben der Casa Margarita befindet, stehen etwa zehn Stühle mit befestigten Klapptischen bereit, welche ihren Dienst für heute erfüllt haben. Das Colegio Europeo ist eine Privatschule mit insgesamt 250 Schülerinnen und Schülern. Von Kindergarten bis zum Bachillerato, der panamesischen Maturität, werden die Schülerinnen und Schüler ausgebildet. Das Colegio wurde vor 17 Jahren von Hans Ineichen, dem Schweizer Schulleiter gegründet. Durch gute weltweite Beziehungen, einen gesunden Menschenverstand und unternehmerisches Können ist es ihm gelungen, die Herausforderungen einer Schulgründung in Lateinamerika zu meistern. Unterstützt wird er unter anderem durch Vereine aus der Schweiz und das panamesische Bildungsministerium.

Ingrids Mutter stammt ursprünglich aus Kolumbien und ist mit ihrem damals zweijähren Kind vor 20 Jahren nach Panama gekommen und hat ihre Tochter nie offiziell angemeldet. Bis zu ihrem 18ten Lebensjahr war Ingrid papierlos. Sie weiss nicht, wer ihr Vater ist. Ihre Mutter starb, als sie vier Jahre alt war. Zu ihren kolumbianischen Verwandten hat sie keinen Kontakt. Sie will nie wieder nach Kolumbien zurückkehren. Sie arbeitet seit ein paar Jahren am Colegio Europeo, dessen Stiftung für ihre Schulbildung aufgekommen ist. Ingrid ist im SOS Kinderdorf aufgewachsen. Sie spricht kaum über ihre Vergangenheit. Die Kontakte des Schweizer Schulleiters haben ihr dazu verholfen, für ein Jahr als Au Pair in der Nähe von Bern zu arbeiten und Deutsch zu lernen. Momentan herrscht Lehrerknappheit am Colegio. Insbesondere für das Fach Deutsch ist es schwierig in Panama Lehrpersonen zu finden. Lehrpersonen aus deutschsprachigen Ländern können nicht nach für Europa angemessen Gehältern entlöhnt werden. Obwohl das Colegio Europeo eine Privatschule ist, sind die Mittel begrenzt. Die Schulgebühren von 150 bis 180 Dollar im Monat entsprechen den Einkommensverhältnissen einer Mittelschicht, wenn beide Elternteile arbeiten. Auffällig viele Kinder wachsen allerdings mit nur einem Elternteil, meistens der Mutter auf. Das durchschnittliche Monatsgehalt einer Lehrperson liegt in Panama bei ca. 600 bis 700 Dollar. Die Mittelschicht in Panama ist allerdings rar vertreten. Dies führt zu einer Mischung am Colegio aus Estudiantes der Oberschicht und solchen aus den SOS Kinderdörfern, welche komplett durch die vor ca. 20 Jahren gegründete Stiftung des Colegios unterstützt werden.

Ingrid hat das Colegio nicht wie geplant um 16:00 Uhr verlassen. Es gibt kaum einen Tag, an welchem etwas zu einer vorher festgelegten Zeit passiert. Es kommt oft vor, dass die Estudiantes morgens eine Weile ohne Lehrpersonen auskommen müssen. Pünktlichkeit wurde nicht in Panama erfunden. Der die Stadt auffressende Morgenverkehr macht ein Erscheinen auf Zeit allerdings kaum möglich. Gleich verhält es sich am Abend. Verlässt Ingrid die Schule nicht bis vier Uhr, kann sie nicht damit rechnen vor 21:00 Uhr zu Hause zu sein. Sie wohnt mit ihrer Katze in einer Wohnung in der Nähe des internationalen Flughafens Tocumen. Den Touristen wird abgeraten, sich dort nachts aufzuhalten.

Heute betritt Ingrid das Colegio Europeo bereits um 06:15 Uhr. Sie hat es noch vor den grossen Verkehrsstaus am Morgen ins Zentrum Panamas geschafft. Bereits ein paar Minuten nach ihr strömen die erste Estudiantes in den Innenhof der blau bemalten Schulgebäude und stürmen zur Frühstücksausgabestelle. Die Eltern der jüngeren Schülerinnen und Schüler müssen teilweise sehr früh zur Arbeit und sind darauf angewiesen, dass ihre Kinder bereits ab 06:00 Uhr am Colegio betreut werden. Die Kinder aus den SOS Dörfern machen sich ebenfalls sehr früh auf den Schulweg, da die Dörfer weit ausserhalb des Stadtzentrums liegen. Es ist Freitag und der letzte Tag der Prüfungswoche am Colegio hat begonnen. Dreimal pro Semester finden während einer Woche benotete Prüfungen statt, welche Bestandteil des Abschlusszeugnisses sind. Sobald die Estudiantes den letzten Test abgegeben haben, geht es für die Primarschüler mit zwei organisierten Bussen los in Richtung Soberanía Nationalpark, welcher sich östlich von Panama City in der Kanalzone befindet. Für die Sekundarschüler werden auf dem Pausenplatz ein Barbecue und ein Fussballturnier veranstaltet. Dazu läuft in ohrenbetäubender Lautstärke Reggaeton, die in Panmama meist gehörte Musikrichtung der Jugendlichen.

Um Punkt 14:00 Uhr ist das Colegio wie leergefegt. Die Schülerinnen und Schüler wurden in die nach den Prüfungen wohlverdiente Ferienwoche entlassen. Noch ein paar Stunden und dann beginnt für Ingrid das Wochenende. Sie wird mit Julio, einem Bekannten, am Freitagabend Richtung Playa Blanca aufbrechen

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Die Provinzen der Republik Panama

 

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Schulzimmer der 7. Klasse

 

Der Eingang des Colegio Europeo

 

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Fussball ist auch bei den Schülerinnen des Colegio sehr beliebt.

 

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Fussballturnier nach den Prüfungen.

Bienvenidos a la Ciudad de Panamá

Ciudad de Panamá

Die Ruhe und Idylle des gut gepflegten und von exotischen Pflanzen eingerahmten Gartens der Casa Margarita wird vom energischen Klavierspiel und den forschen Anweisungen einer Tanzlehrerin durchdrungen. Sie kennt keine Gnade. Einzelne Partien werden wieder und wieder geübt. Die Pause bringt Erleichterung. Die Ballettschülerinnen unterhalten sich wild durcheinander, einzelne Stimmen hört man deutlich aus der Menge heraus. Die Tanzschule ist direkt hinter dem Garten der Casa in einem fabrikartigen Gebäude untergebracht.

Die nur eingeschossige Casa Margarita befindet sich inmitten eines Wohnquartiers im gut betuchten Stadtteil San Francisco und ist umsäumt von den für Panama City bekannten Wolkenkratzerbauten. Von den hohen Häusern gibt es viele, sehr viele sogar. Einige davon stehen leer. In auffällig vielen befinden sich gerade erst eröffnete Bars und Restaurants der oberen Preisklasse, die meisten davon sind kaum besucht.

Das Hostal Casa Margarita befindet sich inmitten des Hochhausviertels San Francisco in Panama City.

Das Hostal Casa Margarita befindet sich inmitten des Hochhausviertels San Francisco in Panama City.

Panama Viejo - Die Ruinen der ersten Siedlung der Spanier sind teilweise noch vorhanden und stehen in grossem Gegensatz zu der heutigen modernen Megacity.

Panama Viejo – Die Ruinen der ersten Siedlung der Spanier sind teilweise noch vorhanden und stehen in grossem Gegensatz zu der heutigen modernen Megacity.

Eine Stimme aus dem Lautsprecher der Ballettschule durchdringt die schwüle, tropische Hitze. Die Pause ist beendet. Die Anweisungen erfolgen nun aus dem Lautsprecher und in englischer Sprache. Begleitet von Stampfgeräuschen, knackenden Verstärkergeräuschen und fernem Donnergrollen fallen die ersten Regentropfen. Schnell verwandeln sich diese in strömenden Regen und dem Feierabendverkehr droht der Totalkollaps. Es scheint als liesse sich die überdachte Veranda der Casa nicht vom anhaltenden Hupen der im Stau stehenden Autos, der ohrenbetäubenden Geräuschkulisse der Tanzschule und des unbändigen Regens beeindrucken. Die bereits etwas abgesessenen Korbmöbel und die typisch panamesischen Hängematten in allen Regenbogenfarben vermitteln ein Gefühl der Gelassenheit und Entspannung.

Der Garten der Casa Margarita lädt zum Entspannen inmitten des Grossstadtdschungels ein.

Der Garten der Casa Margarita lädt zum Entspannen inmitten des Grossstadtdschungels ein.

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