Ästhetische Expedition 4 „Röhrenteenes“

 

blog_img_5991  RöhrenNetzWerk

Eingebettet in die Schultheatertage 2017 startete im August 2016 die vierte ästhetische Forschungswerkstatt. Die Spielenden sind Teilnehmer*innen einer Theaterwahlfachklasse (1.-3. ORST).

Im Zentrum des gemeinsamen Forschungsprozesses steht die theaterästhetische Auseinandersetzung mit der Ausgangslage NETZ. Wunsch und Ziel der Gruppe ist es, eine Bühnenproduktion zu entwickeln, ausgehend von ihren Vorstellungen, Ideen, Themen. In der praktischen Umsetzung bezieht sich die Theaterwerkstatt auf Erkenntnisse, welche aus den „ästhetischen Expeditionen I-III (2012-2016)“ hervorgegangen sind und verfolgt einen Prozess „vom gestaltenden Individuum zum theateralen Gemeinschaftswerk“ (vgl. ästhetische Expeditionen).

Als grundlegendes und weiterzuentwickelndes Element der Gestaltung wurde die Arbeit mit einem Material und Klebeband, diesmal mit dem Objekt „Röhre“

(in unterschiedlicher Form, Grösse, Beschaffenheit) initiiert.

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Ausgehend von dieser Auseinandersetzung wurden von den Spielenden in einer Phase des „Spiels mit Material“ überraschend vielfältige Zugänge

(musikalisches, räumliches, technisches, szenisches Gestalten) gewählt.

Die dadurch ausgelösten Experimente führten im anschliessenden Reflexionsgespräch unter Einbezug der leitenden Denkformel zu Diskussionen, durch welche die Spielenden selbst ihre Theaterverständnisse und Vorstellungen befragten und sich selbst als Kreierende und zugleich Forschende erlebten. Aus dieser Reflexionsrunde eröffnete sich zudem für die Spielleitung eine erste mögliche Fragerichtung, welche basieren auf Aspekten der Aktionsforschung in den Fokus genommen werden könnte. Dabei steht das Hinterfragen gewohnter Handlungs- und Reaktionsweisen im Vordergrund und lenkt den Fokus auf einen bewussten Unterbruch im Umgang mit den Zuschreibungen „richtig und falsch“.

 

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