Kulturelle Bildung dreifach kombiniert

 

Theaterabend Di. 4. April: «Das Herz eines Boxers» im Schulhaus Tribschen

Einmal pro Jahr mit der Klasse ins Theater – das seit seit vielen Jahren ein Ziel, welches das Zentrum Theaterpädagogik als Dienstleistungsabteilung der Pädagogischen Hochschule Luzern verfolgt, um kulturelle Bildung in direkter Weise erfahrbar zu machen. Dabei unterstützt das Zentrum Theaterpädagogik Schulen und Lehrpersonen, um aus der Vielfalt professioneller Theaterstücke für ihre Zielstufe ein ideales Stück zu finden. Ein grosses Anliegen ist dabei auch die Vor- und Nachbereitung des Theaterbesuches. Um diesem Anliegen gewinnbringend und zukunftsorientiert zu begegnen, konnte das Zentrum Theaterpädagogik in Zusammenarbeit mit der Schule Tribschen und der Fachschaft Deutsch der Pädagogischen Hochschule ein neues Projekt entwickeln, das kulturelle Bildung gleich dreifach kombiniert und in seiner Art und Weise einzigartig ist – ein Gastspielbesuch direkt im Schulhaus.

Dass dieser Theaterabend ein Anlass „besonderer Art“ ist zeigt sich darin, dass sich hierfür gleich drei „Bildungsplayer“ mit verschiedenen Anliegen verbinden. Das Zentrum Theaterpädagogik hat die Theatergruppe Bilitz aus Weinfelden für eine Aufführung mit ihrem Theaterstück „Herz eines Boxers“ für die Schülerinnen und Schüler der 2. Oberstufe der Schule Tribschen eingeladen. Die Lehrpersonen haben im Vorfeld, ausgehend von theaterpädagogischen Unterrichtsmaterialien, den Theaterbesuch vorbereitet. Parallel dazu haben sich Studierende der Pädagogischen Hochschule Luzern, welch sich ausgehend vom Fach Deutsch mit Theaterliteratur und Theaterbesuchen auseinandersetzen, ebenfalls auf die Praxissituation vorbereitet. Beim gemeinsamen Theaterbesuch begegnen Schülerinnen und Schüler zusammen mit angehenden Lehrpersonen und besuchen zusammen die Vorstellung – eine Live-Begegnung mit Künstlern, die eigens für diese Zielstufe dieses Stück inszeniert haben. Im Anschluss treffen sie sich in gemischten Gruppen zu einem Austausch. Dabei erleben die Studierenden, wie in einer Schule eine Theaterveranstaltung stattfinden kann und kommen mit dem jungen Publikum in einen direkten Kontakt und Austausch. Und für diese Schülerinnen und Schüler ist das Ziel erreicht – Theater, einmal pro Jahr.

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