Gaia

Vom Theater Luki*ju Luzern

Gespannt erwarte ich mit dem Premièrepublikum im Foyer des Kleintheater Luzern auf die Türöffnung; am Tor zu GAIA, der griechischen Göttinnen-Metapher für die Erde. Doch noch öffnen sich die Türen nicht. Vorerst verlassen wir in einer den Elementen Wasser, Erde, Luft oder Feuer zugeteilten Gruppe das Kleintheater nochmals, um im nahe gelegenen Park den vier Elementen zu begegnen.

Zurück im Theatersaal begrüsst der Showmaster „das Wunder Mensch“, die vier Elemente live on Stage. Im Zentrum der als Show gestalteten theatralen Performance stehen die vier Elemente. Schnell wird spürbar, dass die vier Elemente lebendiger aus ihrer Vergangenheit erzählen als vom heutigen Dasein in „unserer Welt“.

Es wird über die Ausbeutung der Erde, über die Folgen von Monokulturen, über den Zusammenhang vom Treibhauseffekt und dem schmelzenden Lebensraum der Eisbären bis hin zur Zukunfts-Vision, in der wir alle nicht mehr unterscheidbar gleich aussehen werden, gesprochen. Dabei werden Begriffe, Wortbedeutungen, Zahlen, Zusammenhänge und die Notwendigkeit, Umweltsensibilität wieder in den Fokus zu nehmen, als Ausgangslage für eine Auseinandersetzung mit brennenden Umweltthemen genutzt. Verspielt, bunt, illustrativ, bewegt, musikalisch: im performativen Modus wird der Mensch und sein Handeln bis hin zum Ausverkauf der Welt unter die Lupe genommen. Gemeinsam mit den zuschauenden Kindern wird nach alltagstauglichen Lösungsansätzen gesucht, die uns, der Welt und den Elementen mit diesem Lehrstück Handlungsmöglichkeiten für die Mitgestaltung unseres Lebensraumes zu ermöglichen suchen.

 

Ästhetische Expedition 04_30

Spuren legen, lesen und ordnen

Im Rahmen der Lernumgebung «Spuren – Theaterästhetische Expeditionen» trafen sich am 17.1.2018 elf spurenlegende, spurenlesende und spurenordnende Lehrpersonen zur Einführungsveranstaltung.

Im Rahmen der Expedition 04_30 wurde eigens für diese Lehrpersonen eine Lernumgebung gestaltet.    P1150051

Ausgangslage dieser Lernumgebung war einerseits die Auseinandersetzung mit dem eigenen Bildungsverständnis, welche unter Einbezug der acht Expeditionselemente als Spurensuche gestaltet wurde. Andrerseits konnte durch diese Lernumgebung das Format „Ästhetische Expeditionen“ im Sinne eines befragenden und Gewohnheiten unterbrechenden Vermittlungsformates individuelle Spuren erfahren werden. So begaben sich die anwesenden Lehrpersonen selber auf Spurensuche, auf ihre persönliche Expedition, und wurden durch unterschiedliche Zugänge im Modus des „Ästhetischen Forschens“ in eine persönliche Auseinandersetzung mit ihren Bildungsideen, Bildungsvorstellungen und deren Möglichkeiten verwickelt.  Dabei entstanden eine Vielzahl von Metaphern, welche im Anschluss reflektiert und festgehalten werden konnten. Davon  ausgehend traten folgende Themen in den Vordergrund:

Ist Bildung ein „Muss“ oder ein „Dürfen“? Und das Lernen? Was „darf“ man?

In welchem Zusammenhang steht „Freiraum“ und „Raum gehen“ mit dem eigenen Bildungsverständnis? Welchen Freiraum darf man sich im Alltag erlauben? Und in welchem Kontext stehen Bildung und Zeit?

Welche Möglichkeiten bietet mir der Schulalltag, um Bildungsräume bewusst zu gestalten, zu reflektieren? Inwiefern unterstützen welche Lernsettings die individuelle Vorstellung von Bildungsräumen?

 

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Ein eigens für die Expedition 04_30 hergestelltes „neutral-ästhetisches Logbuch“ begleitete die Lehrpersonen auf ihrer Spurensuche und wird als Begleitdokument auch während den Lernumgebungen, an denen ihre Klassen teilnehmen werden, zu begleitenden Forschungszwecken wieder eingesetzt.

Abschliessend wurde ausgehend von den persönlichen Erfahrungen die unterschiedlichen Ansätze der nun folgenden Lernumgebungen für  KGU, für die Mittelstufe Primar sowie für die Oberstufe genauer ausgeführt.

 

Ästhetische Expedition 01_30

Spuren transformieren in theaterästhetischen Produktion

Am 27. September 2017 haben sich 15 interessierte Lehrpersonen aus der Zentralschweiz im «Basiscamp» der Expedition01_30 getroffen. Diese spielten alle mit dem Gedanken, mit ihrer Klasse auf Expedition zu gehen und im Sinne eines theaterästhetischen Gemeinschaftswerkes eine Theaterproduktion zu realisieren. Um die theaterästhetischen Prozesse sowohl inhaltlich als auch in Bezug auf die Arbeitsweise anzuregen, wurden die Lehrpersonen an die gemeinsame thematische Ausgangslage «Spuren» herangeführt und als Verbindung zur Lebenswelt oder als Fantasiegenerator, als Expeditionsausrichtung oder Sammelprinzip, direkt bespielt.

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Dabei wurde auch das neue Format «Theaterästhetische Expeditionen» vorgestellt und die Möglichkeiten für eine praktische Umsetzung im Schulalltag handelnd erprobt.   IMG_9913

Vielleicht verleiten die Spuren zur Suche, führen zu Entdeckungen, machen Fundstücke sichtbar, decken möglicherweise etwas Unentdecktes auf, ergeben eine neue Sicht auf das Unbekannte. Gleich den Entdeckungen auf einer Expedition. Wie auch immer und so oder so – Spuren verlaufen entlang einer Zeitachse. Der Spur geht etwas voraus, das eine Spur hinterlässt. Und dieses «etwas» hinterlässt die Spur, die aussagt, wer da war oder was da war, was man vielleicht erahnt oder was war oder wahr ist.

Was sind „Theaterästhetische Expeditionen“?

Eigens für unser Jubiläum wurde, ausgehend von den Erfahrungen und Erkenntnissen aus den „Ästhetischen Werkstatt-Expeditionen 1-5“ (2012-2016) (vgl. unten) ein neues theaterästhetisches Vermittlungsformat entwickelt.  Die «Theaterästhetischen Expeditionen». Diese kombinieren in acht unterschiedlichen Elementen eine ästhetische Spurensuche mit Spiel- und Gestaltungsformen des Theaters. Dabei begegnen und begünstigen sich forschende und künstlerische  Prozesse, die sich in allen Schulfächern und auf allen Schulstufen anwenden lassen. Es wird beobachtet, entdeckt, gesammelt, dokumentiert, befragt, experimentiert, konstruiert, installiert, gestaltet, kombiniert, komponiert. Relevant hierfür scheint ein lustvoller Entdeckergeist, der das Unplanbare zur Ausgangslage nimmt.

 

Mit den Expeditionselementen

„GEWOHNTE WELT“ / „UNRUHE“ / „RUF DES ABENTEUERS“ / „SPUREN LEGEN“ /“FORSCHUNGSINSTRUMENT“ / „EXPERIMENTIEREN UND ERFINDEN“ / „VERWANDELN“ / „GEWOHNTER RUF DES UNBEKANNTEN“

können sowohl forschende als auch theaterästhetische Prozesse initiiert, kombiniert und entworfen werden. Sie ermöglichen den Spielleitenden, die jeweiligen Elemente mit eigenen Inhalten und Verfahrensweisen zielstufenadäquat auszugestalten. Dabei können diese Elemente sowohl chronologisch als auch in experimenteller Weise in immer wieder neuen Kombinationen und Reihenfolgen versucht und erprobt werden. Die Auswahl und Kombinationen der einzelnen Elemente stehen  immer auch im Zusammenhang mit Vorlieben, Ressourcen oder dem Alter der Spielenden.

Eine Begleitbroschüre und individuelle Logbücher für Lehrpersonen sowie Schülerinnen und Schüler unterstützen die Expeditionen mit Hintergrundinformationen und Reflexionsinputs.

«SPUREN – Theaterästhetische Expeditionen»

Theaterpädagogik in der und über die Lernwerkstatt hinaus.

Zu unserem Jubiläum «30 Jahre Luzerner Schultheatertage» gibt es viele Möglichkeiten, Theater hautnah zu erleben. Mit 30 verschiedenen Expeditionen eröffnen wir in Zusammenarbeit mit der Lernwerkstatt der PH Luzern neue theaterästhetische Spiel- und Experimentierräume. Dabei verfolgen wir SPUREN, welche die Weiterentwicklung neuer Formate von Theater im Umfeld von Schule in den Fokus nehmen und neue Zugänge und Arbeitsweisen für Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrpersonen ermöglichen.

30 Jahre Schultheatertage hinterlassen Spuren. Spuren, die auf das Vergangene schliessen lassen. Spuren, die in eine neue Richtung weisen. Spuren, die es zu lesen gilt, um die Spurensuche weiterzuführen. Weiter. Spuren als Fundstücke. Erinnerungen. Wenn auch nur eine Spur davon. Denn sie kommen und gehen. Sie begegnen uns und wir hinterlassen sie. Vor uns und hinter uns. Also auch davor und danach. Vielleicht als einschneidende Erlebnisse. Sie hinterlassen einen Abdruck, einen Eindruck und sind Ausdruck von dem, was vorher schon da war. Geschichten eben. Lebensgeschichten. Lebendige Geschichten zwischen vorher und nachher.

Dabei begeben wir uns auf theaterästhetische Expeditionen um unbekanntes, gar unerforschtes Terrain zu beschreiten. Wir unterbrechen Gewohnheiten und suchen Möglichkeiten. Das Unvorhergesehene bekommt eine neue Aufmerksamkeit und die Vielfalt Raum.

Wohin die Spuren wohl führen?

Im Spannungsfeld zwischen dem «Schon-Wissen» und «Noch-Herausfinden» bekommt das Suchen, Entdecken und Verfolgen individueller Spiel- und Gestaltungsspuren eine neue Bedeutung, indem die Räume zwischen schulischem und künstlerischem Arbeiten erkundet werden.

Zwischen September 2017 und Juni 2018 werden wir auf den Spuren von 30 unterschiedlichen,  theaterästhetischen Expeditionen wie selbstentwickelte theaterästhetische Produktionen, Workshops oder Theaterwochen für alle Stufen unterwegs sein.

Kulturelle Bildung dreifach kombiniert

 

Theaterabend Di. 4. April: «Das Herz eines Boxers» im Schulhaus Tribschen

Einmal pro Jahr mit der Klasse ins Theater – das seit seit vielen Jahren ein Ziel, welches das Zentrum Theaterpädagogik als Dienstleistungsabteilung der Pädagogischen Hochschule Luzern verfolgt, um kulturelle Bildung in direkter Weise erfahrbar zu machen. Dabei unterstützt das Zentrum Theaterpädagogik Schulen und Lehrpersonen, um aus der Vielfalt professioneller Theaterstücke für ihre Zielstufe ein ideales Stück zu finden. Ein grosses Anliegen ist dabei auch die Vor- und Nachbereitung des Theaterbesuches. Um diesem Anliegen gewinnbringend und zukunftsorientiert zu begegnen, konnte das Zentrum Theaterpädagogik in Zusammenarbeit mit der Schule Tribschen und der Fachschaft Deutsch der Pädagogischen Hochschule ein neues Projekt entwickeln, das kulturelle Bildung gleich dreifach kombiniert und in seiner Art und Weise einzigartig ist – ein Gastspielbesuch direkt im Schulhaus. Weiterlesen

Ästhetische Werktsatt-Expedition 5 „Kartonkids“

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Mit den „Kartonkids“ startete im März 2017 die fünfte Ästhetische Werkstatt-Expedition. Ausgehend von Kartonkisten und Klebeband begegneten die Kindergartenkinder im Alter von 4-6 Jahren mit grosser Neugierde und Entdeckungslust dem multifunktionalen Material.
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Im leergeräumten Kindergarten bespielten die jungen Expeditionsteilnehmerinnen schon bald die leergeglaubte Burg, spezielle Autos wurden konstruiert, Unterschlupf für Tiere gebaut und zweckmässige Objekte wie i-Pad, Fotoapparate, Handys und Hundeknochen aus Kartonfetzen und Klebeband in die entstandenen Geschichten eingebaut. Während der Phase des Konstruierens zeigten sich in ersten spontan entstandenen Interaktionen bereits interessante Themenfelder, welche im weiteren Spielprozess als inhaltliche Ausgangspunkte weiterverfolgt werden können.

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Unterwegs mit der Kinder- und Jugendjury beim Visionieren

Seit Ende Dezember 2016 visionieren wir die Theaterstücke für unsere Gastspielreihen Theaterperlen und Theaterlenz zusammen mit unserer Kinder- und Jugendjury, die sich jeweils aus zwei bis vier Kindern oder Jugendlichen zusammensetzt. Im Anschluss an die jeweils besuchten Stücke wird zusammen mit ihnen über das Stück ausgetauscht. Ihre Sicht auf die Theaterstücke, Überlegungen und Fragen rücken wir für diesen Austausch ins Zentrum. Dabei ist es uns wichtig, gemeinsam mit der Kinder- und Jugendjury nach und nach einen Katalog zusammenzustellen, mit welchem die Diskussion in partizipativem Verhältnis stattfinden und die Beobachtungskriterien für die gemeinsame Diskussion laufend erweitert und ergänzt werden kann. Zudem versuchen wir, der Jury nach dem Besuch der Theaterstücke eine Begegnung mit den Schauspielerinnen und Schauspieler, der Regie oder der Dramaturgie zu ermöglichen und damit einen Dialog in unmittelbarer „Stücknähe“ zu ermöglichen

Für die Stimmen der Jury soll künftig bei den hier veröffentlichten Blogbeiträgen unter dem Label „Statement Kinder- und Jugendjury“ Platz eingeräumt werden. Wir sind überzeugt davon, dass sich dadurch der Blick auf die besuchten Theaterstücke zusätzlich um interessante Statements erweitert.

Kunstspartenübergreifend arbeiten

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FOKUS

Am 25.1.17 lud das Zentrum Theaterpädagogik zur Fokusveranstaltung „Kunstspartenübergreifend arbeiten“ ein.  Ausgangslage war ein offener Auftrag an die zehn Lehrpersonen – und hierfür bereitgestelltes Material: Papierrollen und Klebeband. Die Frage, die der darauf folgenden ästhetischen Kurz-Expedition vorausging, verband fortan die Spielenden im gemeinsamen ästhetischen Forschungsprozess:

„Was macht das Material mit mir? Was mache ich mit dem Material?“                                blog bild inside

Ausgehend von diesem Gestaltungsimpuls entstanden in unterschiedlichen und wechselnden Sozialformen zahlreiche Gestaltungsfelder, die individuelle Vorlieben, Fähigkeiten und Interesse in Form von bewegtem Gestalten, bildnerischem Gestalten, technischem Gestalten, musikalischem Gestalten oder szenischem Gestalten sichtbar und hörbar machten. Eindrücklich liess sich beobachten, dass eine stille und grosse Konzentration den Raum erfüllte und Worte vorerst wegblieben. Sie kamen später durch Spielideen für das szenische Spiel wieder in den Raum.

Fundstücke

Inspiriert und aufmerksam auf andere Zugänge wurde das Hauptaugenmerk im Anschluss auf Assoziationen gelegt, welche die entstandenen Fundstücke auslösten. Die Grenzen zwischen den einzelnen Gestalterinnen verschwanden. Die Spielenden suchten in Form von Titelsuche, Beschreibungen, Interpretationen und Assoziationen eigene Präsentationen der Kunstwerke, welche in Form gezeichneter oder beschriebener Träume der Objekte in einem Frage- und Antwortspiel reflektiert wurden. Dabei entstanden Geschichten. Neue Geschichten.

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Spielstücke

Ausgehend von den Fundstücken liessen sich individuelle Spielstücke entwickeln, welche wiederum im Kontext spartenübergreifender Impulse weiterentwickelt werden konnten. Hierfür erprobten wir die Geheimnisse der Wunschskulptur im Museum, um zu Inhalten zu kommen. Wir versuchten Rhythmen und kurze Rap, mit“ Stop and go“ kombiniert, wir zeichneten Comics aus den Geheimnissen heraus abgeleitet… was wiederum zum Spiel verleiten mochte… Der hier entstandene Prozess entwickelte sich aus dem Geben und Nehmen von entstandenen, sichtbar und hörbar gemachten Ideen.

In der anschliessenden Reflexionsphase wurde ausgetauscht darüber, dass solche Gestaltungseinheiten in direkter Weise Informationen über die Gruppe, die Vorlieben, persönliche Themen und Ressourcen sichtbar und hörbar machen. Weiter wurde deutlich, dass diese Verfahrensweisen Möglichkeiten eröffnen, der Diversität einer jeden Gruppe zu begegnen und ästhetische Erfahrungen zu begünstigen, welche über einen bewussten Prozess der Ausgestaltung zu Inszenierungsideen verführen können und gleichzeitig „theatrale Zeichen“ zentral werden.

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Material

Dabei stellte sich auch die Frage nach der Auswahl des Materials:

„Welche Materialien nutze ich, damit sie Teil des theaterästhetischen Prozesses werden können, und zugleich eine performative Komponente darstellen?“

„Welche eignen sich für diese Phase des Experimentierens, welche zum Gestalten?“

Welche Materialien ermöglichen überhaupt Experimente?“

Im Austausch sammelten wir Beispiele wie Papierrollen, Karton, Zeitungen, Schnur, WC-Papierrollen, Packpapier, Holzklötzli, Plastikrollen, Plastikfolien, …

Fazit

Die Ideen, auch die der anderen, also alle und frei kombiniert – sie machen etwas mit mir! Und ich, ich mache etwas mit ihnen!

Spring doch!

Es wird dunkel im Theaterraum. Fast dunkel. Geheimnisvoll bleibt ein Licht, das den Weg durch die milchige Beschaffenheit der Wasserkanister sucht. Ich werde aufmerksam auf die feinen Wellenbewegungen des Wassers – in den Kanistern drin. Es bewegt  sich in eigener Weise. Feine Bewegungen. Sie ergeben sich aus Raum und Widerstand. Und den Möglichkeiten, die sich auf der Suche nach neuen Wegen eröffnen. Zudem Klänge. Geräusche, die mehr und mehr an die Geräuschkulisse der als Kind erlebten sommerlichen Ausflüge in die Badi erinnern.

Und dabei finde ich mich in einer eigens erschaffenen Bilderwelt wieder. In der Turnhalle, auf dem Sprungturm in der Badi, zu Hause im Wohnzimmer, im Bus, in der Umkleidekabine … Dabei treffe ich, geschaffen durch die individuelle Vorstellungskraft, auf die Klassenkameraden, die Mutter, den Fahrgast im Bus, die Frau in der Badi, den Angst einflössenden Bademeister. Weiterlesen