Kulturelle Bildung dreifach kombiniert

 

Theaterabend Di. 4. April: «Das Herz eines Boxers» im Schulhaus Tribschen

Einmal pro Jahr mit der Klasse ins Theater – das seit seit vielen Jahren ein Ziel, welches das Zentrum Theaterpädagogik als Dienstleistungsabteilung der Pädagogischen Hochschule Luzern verfolgt, um kulturelle Bildung in direkter Weise erfahrbar zu machen. Dabei unterstützt das Zentrum Theaterpädagogik Schulen und Lehrpersonen, um aus der Vielfalt professioneller Theaterstücke für ihre Zielstufe ein ideales Stück zu finden. Ein grosses Anliegen ist dabei auch die Vor- und Nachbereitung des Theaterbesuches. Um diesem Anliegen gewinnbringend und zukunftsorientiert zu begegnen, konnte das Zentrum Theaterpädagogik in Zusammenarbeit mit der Schule Tribschen und der Fachschaft Deutsch der Pädagogischen Hochschule ein neues Projekt entwickeln, das kulturelle Bildung gleich dreifach kombiniert und in seiner Art und Weise einzigartig ist – ein Gastspielbesuch direkt im Schulhaus. Weiterlesen

verNETZen Luzerner Schultheatertage 2017

blog_img_5646  Prologveranstaltung vom 28.9.2016

Die erste Begegnung mit den 29. Luzerner Schultheatertagen 2017 ermöglichte 20 interessierten Lehrpersonen aus der ganzen Zentralschweiz, sich am Prolog (und Prolog light) in direkter Weise spielend und entdeckend mit dem Thema NETZ auseinanderzusetzen. Die erprobten Spielimpulse, Anregungen und die daraus entwickelten Ideen begünstigten eine experimentelle Herangehensweise. Dabei standen der Umgang mit unterschiedlichen Materialien sowie inhaltliche VerNETZungspunkte im Zentrum.

Aus dem praktischen Handeln liessen sich immer wieder Hinweise für die Umsetzung in der eigenen Schulpraxis ableiten und direkt mit dem eigenen Handeln und den persönlichen Spielerfahrungen verknüpfen. Dabei wurde beispielsweise deutlich, dass der spielende Zugang über ein Material (und Klebeband) in unmittelbarer Weise eine Atmosphäre des wertfreien und vertieften Gestaltens begünstigt und darüber hinaus hin zur Interaktion führt. Der Umgang mit dem Material zeigte auch unmittelbare Transformationsprozesse auf, welche im Sinne künstlerischer Vermittlungsarbeit nutzbar gemacht werden können. So wurde beispielsweise eine Spielerin, eingerollt in ein grünes Netz, zum Kopfsalat, während die weissen kleinen Fetzen eines feinen Netzstoffes als Schneckenkörner dienten und den Salat zu retten vermochten.

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In einem zweiten Teil wurden praktische Spielmodelle, Improvisationsideen und Planungshilfen in Verbindung mit dem praktisch Erprobten erläutert und im Kontext der jeweiligen Praxishintergründe gemeinsam befragt.

Abschliessend  wurde die Verbindung zum DISG (Dienststelle Soziales und Gesellschaft, Kt. Luzern) und dem Kinder-und Jugendleitbild des Kt. Luzern vorgestellt und Möglichkeiten aufgezeigt, wie die entstehenden Theaterarbeiten in den Kontext der Aktivitäten des DISG gestellt werden könnten.