FRAGENFRAGEN Luzerner Schultheatertage 2019

Prologveranstaltung vom 17.Oktober 2018

Am 17. Oktober 2018 ging mit 13 spielbegeisterten Lehrpersonen im Theaterpavillon Luzern die Einstiegsveranstaltung der 31. Luzerner Schultheatertage über die Bühne.

Lehrpersonen aus der ganzen Zentralschweiz, die sich für die Teilnahme an den Luzerner Schultheatertagen interessieren, wurden zu einem ersten Spiel-Arbeitstreffen, dem Prolog, eingeladen. Ziel war es, praktische Spielimpulse, thematische Anregungen und Ideen zu formalen Gestaltungsmöglichkeiten von Bühnenproduktionen durch konkretes Erproben zu erleben. Zudem wurden Hilfestellungen zur zeitlichen Ablaufplanung, allgemeine Informationen zu den Schultheatertagen sowie zur Einbettung und zum Festivalverlauf vermittelt.

             

Ausgehend von einer sich verwandelnden Rauminstallation und einer durch den Nachmittag führenden „Bild-Frage-Spiel-Präsentation“, welche grosse und kleine, gewohnte und ungewohnte, überraschende und geheimnisvolle Fragen hervorbrachten, spielten wir mit Fragen und befragten diese aufs Neue. Denn: Weiterlesen

Kulturelle Bildung dreifach kombiniert

 

Theaterabend Di. 4. April: «Das Herz eines Boxers» im Schulhaus Tribschen

Einmal pro Jahr mit der Klasse ins Theater – das seit seit vielen Jahren ein Ziel, welches das Zentrum Theaterpädagogik als Dienstleistungsabteilung der Pädagogischen Hochschule Luzern verfolgt, um kulturelle Bildung in direkter Weise erfahrbar zu machen. Dabei unterstützt das Zentrum Theaterpädagogik Schulen und Lehrpersonen, um aus der Vielfalt professioneller Theaterstücke für ihre Zielstufe ein ideales Stück zu finden. Ein grosses Anliegen ist dabei auch die Vor- und Nachbereitung des Theaterbesuches. Um diesem Anliegen gewinnbringend und zukunftsorientiert zu begegnen, konnte das Zentrum Theaterpädagogik in Zusammenarbeit mit der Schule Tribschen und der Fachschaft Deutsch der Pädagogischen Hochschule ein neues Projekt entwickeln, das kulturelle Bildung gleich dreifach kombiniert und in seiner Art und Weise einzigartig ist – ein Gastspielbesuch direkt im Schulhaus. Weiterlesen

Kunstspartenübergreifend arbeiten

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FOKUS

Am 25.1.17 lud das Zentrum Theaterpädagogik zur Fokusveranstaltung „Kunstspartenübergreifend arbeiten“ ein.  Ausgangslage war ein offener Auftrag an die zehn Lehrpersonen – und hierfür bereitgestelltes Material: Papierrollen und Klebeband. Die Frage, die der darauf folgenden ästhetischen Kurz-Expedition vorausging, verband fortan die Spielenden im gemeinsamen ästhetischen Forschungsprozess:

„Was macht das Material mit mir? Was mache ich mit dem Material?“                                blog bild inside

Ausgehend von diesem Gestaltungsimpuls entstanden in unterschiedlichen und wechselnden Sozialformen zahlreiche Gestaltungsfelder, die individuelle Vorlieben, Fähigkeiten und Interesse in Form von bewegtem Gestalten, bildnerischem Gestalten, technischem Gestalten, musikalischem Gestalten oder szenischem Gestalten sichtbar und hörbar machten. Eindrücklich liess sich beobachten, dass eine stille und grosse Konzentration den Raum erfüllte und Worte vorerst wegblieben. Sie kamen später durch Spielideen für das szenische Spiel wieder in den Raum.

Fundstücke

Inspiriert und aufmerksam auf andere Zugänge wurde das Hauptaugenmerk im Anschluss auf Assoziationen gelegt, welche die entstandenen Fundstücke auslösten. Die Grenzen zwischen den einzelnen Gestalterinnen verschwanden. Die Spielenden suchten in Form von Titelsuche, Beschreibungen, Interpretationen und Assoziationen eigene Präsentationen der Kunstwerke, welche in Form gezeichneter oder beschriebener Träume der Objekte in einem Frage- und Antwortspiel reflektiert wurden. Dabei entstanden Geschichten. Neue Geschichten.

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Spielstücke

Ausgehend von den Fundstücken liessen sich individuelle Spielstücke entwickeln, welche wiederum im Kontext spartenübergreifender Impulse weiterentwickelt werden konnten. Hierfür erprobten wir die Geheimnisse der Wunschskulptur im Museum, um zu Inhalten zu kommen. Wir versuchten Rhythmen und kurze Rap, mit“ Stop and go“ kombiniert, wir zeichneten Comics aus den Geheimnissen heraus abgeleitet… was wiederum zum Spiel verleiten mochte… Der hier entstandene Prozess entwickelte sich aus dem Geben und Nehmen von entstandenen, sichtbar und hörbar gemachten Ideen.

In der anschliessenden Reflexionsphase wurde ausgetauscht darüber, dass solche Gestaltungseinheiten in direkter Weise Informationen über die Gruppe, die Vorlieben, persönliche Themen und Ressourcen sichtbar und hörbar machen. Weiter wurde deutlich, dass diese Verfahrensweisen Möglichkeiten eröffnen, der Diversität einer jeden Gruppe zu begegnen und ästhetische Erfahrungen zu begünstigen, welche über einen bewussten Prozess der Ausgestaltung zu Inszenierungsideen verführen können und gleichzeitig „theatrale Zeichen“ zentral werden.

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Material

Dabei stellte sich auch die Frage nach der Auswahl des Materials:

„Welche Materialien nutze ich, damit sie Teil des theaterästhetischen Prozesses werden können, und zugleich eine performative Komponente darstellen?“

„Welche eignen sich für diese Phase des Experimentierens, welche zum Gestalten?“

Welche Materialien ermöglichen überhaupt Experimente?“

Im Austausch sammelten wir Beispiele wie Papierrollen, Karton, Zeitungen, Schnur, WC-Papierrollen, Packpapier, Holzklötzli, Plastikrollen, Plastikfolien, …

Fazit

Die Ideen, auch die der anderen, also alle und frei kombiniert – sie machen etwas mit mir! Und ich, ich mache etwas mit ihnen!

verNETZen Luzerner Schultheatertage 2017

blog_img_5646  Prologveranstaltung vom 28.9.2016

Die erste Begegnung mit den 29. Luzerner Schultheatertagen 2017 ermöglichte 20 interessierten Lehrpersonen aus der ganzen Zentralschweiz, sich am Prolog (und Prolog light) in direkter Weise spielend und entdeckend mit dem Thema NETZ auseinanderzusetzen. Die erprobten Spielimpulse, Anregungen und die daraus entwickelten Ideen begünstigten eine experimentelle Herangehensweise. Dabei standen der Umgang mit unterschiedlichen Materialien sowie inhaltliche VerNETZungspunkte im Zentrum.

Aus dem praktischen Handeln liessen sich immer wieder Hinweise für die Umsetzung in der eigenen Schulpraxis ableiten und direkt mit dem eigenen Handeln und den persönlichen Spielerfahrungen verknüpfen. Dabei wurde beispielsweise deutlich, dass der spielende Zugang über ein Material (und Klebeband) in unmittelbarer Weise eine Atmosphäre des wertfreien und vertieften Gestaltens begünstigt und darüber hinaus hin zur Interaktion führt. Der Umgang mit dem Material zeigte auch unmittelbare Transformationsprozesse auf, welche im Sinne künstlerischer Vermittlungsarbeit nutzbar gemacht werden können. So wurde beispielsweise eine Spielerin, eingerollt in ein grünes Netz, zum Kopfsalat, während die weissen kleinen Fetzen eines feinen Netzstoffes als Schneckenkörner dienten und den Salat zu retten vermochten.

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In einem zweiten Teil wurden praktische Spielmodelle, Improvisationsideen und Planungshilfen in Verbindung mit dem praktisch Erprobten erläutert und im Kontext der jeweiligen Praxishintergründe gemeinsam befragt.

Abschliessend  wurde die Verbindung zum DISG (Dienststelle Soziales und Gesellschaft, Kt. Luzern) und dem Kinder-und Jugendleitbild des Kt. Luzern vorgestellt und Möglichkeiten aufgezeigt, wie die entstehenden Theaterarbeiten in den Kontext der Aktivitäten des DISG gestellt werden könnten.

 

Schultheatertage 16

Prolog

Am 14.Okrober trafen sich im Theaterpavillon Luzern alle Lehrpersonen, welche sich für eine Teilnahme an den Schultheatertage 2016 interessierten. Im Zentrum standen ästhetische Erfahrungen mit dem Thema „Glück“. Der performative Einstieg über das „flüchtig-filigran-transparente“ Material Plastik (in vielfältigen Variationen) ermöglichte auf verschiedensten Gestaltungs- und Spielebenen einen persönlichen Zugang zum Experimentieren, Recherchieren und Improvisieren in Bezug auf das Thema „Glück“. Erfahrungen und Erkenntnisse daraus eröffneten einen zusätzlichen Zugang zu „gestalterisch-theatralen“ Prozessen. In einem zweiten Teil wurde theaterpädagogisches Schaffen in den Kontext ästhetischer Bildung und ästhetischer Forschung gestellt. Abschliessend wurden organisatorische und planerische Schritte erläutert und es konnte über Fragen zum gesamten Projekt „Schultheatertage“ ausgetauscht werden.

Luzerner Schultheatertage 2015

Vom 9.-12. Juni 2015 gehen die Luzerner Schultheatertage zum 27. Male über die Bühne.

Einen ersten Einblick in die vielfältig und mit Liebe zum Detail gestalteten Stücke vom Eröffnungsmorgen 9. Juni 2015 ermöglicht die Bildergalerie der PHLU:

http://www.phlu.ch/ph-luzern/medien/bildergalerien/schultheatertage-2015/

 

Auch das Radio 3fach war live mit dabei und berichtet:

http://www.3fach.ch/blog/campusradio_blog/schultheatertage-kinder-im-rampenlicht/