«Abenteuer Schule geben» am Zukunftstag der PH Luzern

Die PH Luzern hat sich am 9. November 2017 mit der Aktion «Abenteuer Schule geben» am Nationalen Zukunftstag beteiligt.

18 Jungs der 5./6. Klasse erhielten einen Tag lang Einblick in die PH Luzern und in die Praxis des Unterrichtens: Zunächst führte Silvia Wacker die Gruppe mit einem Rundgang durch das Uni/PH-Gebäude. Sie präsentierte nicht nur Zahlen und Fakten, sondern lüftete auch einige Geheimnisse der PH. Kaum eines der Kinder kannte zuvor die Eule in der Bibliothek oder den gut versteckten «Raum der Stille» im Untergeschoss. Danach bereitete Sport-Dozent Alex Lechmann gemeinsam mit sechs Studenten die Schüler auf ihre «Aufgabe des Tages» vor: In den Nachmittagsstunden sollten sie mit Schüler/-innen der Basisstufe beziehungsweise der 1./2. Klasse eine Faltarbeit herstellen. Weiterlesen

«Erinnern macht frei»: Studienreise an die Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem

Im August 2016 reiste unter der Leitung von Dozierenden des Zentrums Geschichtsdidaktik und Erinnerungskulturen der PH Luzern eine 22-köpfige Gruppe nach Israel und besuchte in Jerusalem die Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem. Im Bereich der Holocaust-Education gilt Yad Vashem als weltweit führende Einrichtung. Bereits zum siebten Mal fand die massgeblich vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation finanzierte Studienreise statt. Wie bereits in den vorangegangenen Jahren setzte sich die Gruppe aus Studierenden und Dozierenden der Pädagogischen Hochschulen Luzern, Zürich und der Fachhochschule Nordwestschweiz zusammen. Im Zentrum der Reise stand die Auseinandersetzung mit dem Unterricht zum Thema Holocaust. Dazu standen Führungen, Vorlesungen und Workshops auf dem Programm. Angeboten wurden ausserdem Veranstaltungen zur aktuellen politischen Lage in der Region. So zum Beispiel ein Gespräch mit einer Journalistin und Führungen in Jerusalem und Tel Aviv. Weiterlesen

Eine musikalische Marathonstrecke

Im Frühling 2016 führt der PH Chor das Rockoratorium «Eversmiling Liberty» drei Mal auf. Eine der beiden Solo-Stimmen übernimmt Damian Lynn, der im Februar an den Swiss Music Awards als «Best Talent» ausgezeichnet wurde. Der PH-Absolvent übte kurz vor Weihnachten zum ersten Mal mit dem 150-köpfigen Chor.

Der grosse Singraum im ehemaligen Luzerner Zeughaus ist gefüllt mit stickiger, schweisseliger Luft. Eben haben hier drin 55 Studierende eine Prüfung abgelegt. Als die letzten noch am Zusammenpacken sind, hat der Hausdienst bereits mit flinken Händen mit dem Umbau der Prüfungsbestuhlung begonnen. Bei aufgerissenen Fenstern werden Tische und Stuhlstapel durch den Raum geschoben, ein Quietschen und Gieren erschreckt die ersten Studentinnen die zögerlich den Raum betreten und in den vorderen Reihen der Halbkreisbestuhlung Platz nehmen.

Die Studentinnen sind Teil des rund 150-köpfigen Chors der PH Luzern, der am 30. April und 1. Mai 2016 insgesamt drei Mal das Rockoratorium «Eversmiling Liberty» aufführen wird. An einem Abend kurz vor Weihnachten sind die Sängerinnen und Sänger zusammen gekommen, um das bisher in Kleingruppen erlernte ein erstes Mal zusammen zu proben. Mit dabei sind auch die beiden Solostimmen: Die PH-Studentin Johanna Bucher und PH-Absolvent Damian Lynn. Der Luzerner Musiker wurde im Februar an den Swiss Music Awards als «Best Talent» ausgezeichnet. Weiterlesen

Ausgrenzungen in der Schule verstehen

Eine Studie des Instituts für Schule und Heterogenität der PH Luzern zeigt, dass das Verhalten der Lehrperson für eine gelingende soziale Inklusion im Schulzimmer zentral ist.

Die Integrative Schule wird in der Schweiz immer häufiger. Wenn Kinder mit Behinderung eine Regelklasse besuchen, so hat dies auch das Ziel, die soziale Integration zu verwirklichen. Doch in der Praxis klappt diese Integration im Klassenzimmer nicht immer. Das Forschungsprojekt des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) «Ausschluss von Kindern mit Lernbehinderung und Verhaltensauffälligkeit: Die Rolle von Lehrperson und Gleichaltrigen» des Instituts für Schule und Heterogenität (ISH) der PH Luzern untersucht, wie diese Integration besser unterstützt werden kann. Es zeigt sich, dass Lehrpersonen, welche die Kinder sozial und emotional unterstützen und ihre diskursiven Fähigkeiten fördern, entscheidend zur gelungenen Integration beitragen können. Leiter dieses SNF-Projekts ist der Entwicklungspsychologe Luciano Gasser. «Unser Team will herausfinden, was die Lehrperson machen kann, um die Einstellungen oder Sichtweisen der Schulkinder positiv zu beeinflussen.» Sein Ansatz: Wenn Lehrpersonen mit Konflikten von Ein- und Ausschluss in der Klasse adäquat umgehen wollen, dann müssen sie wissen, wie Kinder die Situation verstehen und was ihre Sicht auf die Konflikte ist. Weiterlesen

Grenzräume

Am 30. November 2015 erscheint die neue Ausgabe des «weiter». In der Nr. 6 dreht sich alles um die Heterogenität und Integration in der Schule. Vorab einige Gedanken zum Eigenen und zum Fremden.

Grenzräume von Ursula Ulrich

Das Fremde und das Eigene. Kein Tag vergeht, ohne über drastische Weltgeschehnisse im Kontext genannter Begriffe in Kenntnis gesetzt zu werden. Wir können uns der Auseinandersetzung nicht mehr entziehen. Und dennoch liegt es nicht in unseren Möglichkeiten, das Räderwerk des Weltgeschehens anzuhalten. Doch vielleicht gelingt ein subtiles Mitwirken, wenn einzelne Rädchen im System im Rahmen unserer Tätigkeitsfelder unter einem anderen Aspekt gestärkt werden, indem das Fremde und das Eigene als inkorporierte Dualität im Sinne eines tragenden Elementes von Bildung gedacht wird. Weiterlesen

«Es geht darum, über alle Wissenschaften die gleichen Begriffe zu nutzen»

Der Lehrplan 21 verändert nicht nur die Fächerlandschaft, er macht auch neue Lehrmittel nötig. An der PH Luzern wird gleich an mehreren Lehrmitteln gearbeitet. In Zusammenarbeit mit dem «Schulverlag plus» entsteht unter der Leitung von Markus Wilhelm ein Grundlagenband für den Fachbereich «NMG». Fachpersonen der PH Luzern lassen als Ko-Autorinnen und -Autoren dabei ihr didaktisches Know-How einfliessen. Im Interview verrät Markus Wilhelm, Dozent für Naturwissenschaften und deren Didaktik, warum es einen Grundlagenband braucht und warum sein Team eine gemeinsame Sprache finden muss.

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