Veranstaltungen

12. Internationales Menschenrechtsforum Luzern (IHRF)

17. Mai 2019, Luzern

Menschenrechte und Digitale Transformation – Herausforderungen für die Bildung?

Call for Blog

Haben Sie keine Zeit, am 12. IHRF 2019 teilzunehmen und möchten trotztdem einen Beitrag zum Thema leisten? Im Rahmen des IHRF besteht auch die Möglichkeit, Gastbeiträge  zum Thema des 12. IHRF 2019 über unseren Blog zu veröffentlichen. Wenn Sie sich dafür interessieren, melden sie sich bitte bei Sarah Suter, Verantwortliche Medien & Online Marketing unter sarah.suter@phlu.ch. Vorschläge für Gastbeiträge werden laufend entgegen genommen.

Weitere Veranstaltungstipps

Geneva goes North! Menschenrechtsschutz 70 Jahre nach Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte

14. Januar 2019 in der Aula der Kantonsschule Schaffhausen
Organisiert von foraus – Forum für Aussenpolitik

Die Welt 70 Jahre nach der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte: Sind Menschenrechte im Jahr 2019 noch relevant? Ist das internationale Schutzsystem, welches nach dem Zweiten Weltkrieg seinen Anfang nahm und zu einem wesentlichen Teil in Genf beheimatet ist, für die heutige Welt noch geeignet? Als Auftakt zur Veranstaltungsreihe Internationales Genf: die Welt in der Schweiz lädt foraus zu einer Diskussion über die Bedeutung des heutigen Menschenrechtssystems ein – mit Gästen aus Justiz, Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft.

Caritas-Forum 2019: Die Digitalisierung und ihre sozialen Folgen

25. Januar 2019, Eventforum Bern
Organisiert von Caritas Schweiz

Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst der Digitalisierung. Die Transformationen auf dem Arbeitsmarkt lösen grosse Unsicherheiten aus und stellen das bisherige Sozialversicherungssystem in Frage. Die Digitalisierung verändert aber nicht nur Arbeitsweisen, Wertschöpfungsketten und die Verfügbarkeit von Informationen. Sie hat auch Einfluss darauf, wie eine Gesellschaft funktioniert und welche Bedeutung Solidarität und Gerechtigkeit zukommt. Es sind dies keine Zukunftsszenarien – wir stecken mittendrin in diesen Umwälzungen. Eine Ausprägung davon ist die Tatsache, dass der Mensch zunehmend zum Objekt der Vermessung wird. Die mittlerweile omnipräsente digitale Durchdringung und Quantifizierung sämtlicher Lebensbereiche schafft neue Hierarchien und Ausschlussmechanismen, verstärkt Ungleichheiten und benachteiligt jene Menschen, die von Armut betroffen sind.

Das Forum 2019, die sozialpolitische Tagung der Caritas Schweiz, setzt den Fokus deshalb auf die Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft.

Programm und Anmeldung

Die Polizei bei der Arbeit filmen: Know your rights!

26. Januar 2019 im Calvinhaus in Bern
Organisiert von Kritische JuristInnen Fribourg/Bern, Augenauf und Solidarité sans frontères

Im Herbst 2017 verlangte ein Polizist, dass private Handybilder einer Festnahme gelöscht werden. In der Folge wurde gegen den Polizisten eine Anzeige eingereicht und medial darüber berichtet. Im Lichte eines möglichen baldigen Verfahrens wollen wir einen Workshop-Tag organisieren und folgende Fragen vertiefter analysieren: Wie ist die rechtliche Lage, wenn wir die Polizei bei der Arbeit filmen? Was genau bedeutet das «Recht auf das eigene Bild»? Darf die Polizei uns zwingen, die Aufnahmen zu löschen, was wenn sie das Handy konfiszieren will? Wann und weshalb darf die Polizei uns filmen? Und wie gehen wir künftig mit polizeilichen Bodycams um?

Facebookveranstaltung

Flyer mit Programm

Behinderung und Alter: Soziale Netzwerke stärken

06. Februar 2019 im Park Saal des Gründungshauses der Schweizerischen Epilepsie-Stiftung in Zürich
Organisiert von EPI WohnWerk und AgePlus

Mit dem Älterwerden nimmt auch bei Menschen mit Behinderung die eigene Selbstständigkeit und Mobilität ab. Gleichzeitig altern auch die Personen, die sie unterstützen und mit denen sie in Kontakt stehen. Es ändern sich Ansprüche, Aufgaben und Verantwortlichkeiten innerhalb eines Netzwerks.

Wie können trotz dieser Veränderungen Beziehungen gepflegt und aufrechterhalten werden?

Programm und Anmeldung

Schweizer Konzerne – Schmutzige Geschäfte? Filmvorführung „Dirty Gold War“ und Gesprächsrunde zur Konzernverantwortungsinitiative

27. Februar 2019 im Royal in Baden
Organisiert von Royal Baden und Konzernverantwortungsinititivkomitee

Film: Dirty Gold War, 52 Minuten
Kinderarbeit auf Kakaoplantagen, unmenschliche Arbeitsbedingungen in Textilfabriken, durch Goldminen verschmutzte Flüsse: Immer wieder verletzen Konzerne mit Sitz in der Schweiz die Menschenrechte und ignorieren Umweltstandards. Der Film Dirty Gold War gibt einen Einblick in die Rolle der Schweiz als globaler Akteur im Goldhandel. Eine Reise hinter die Kulissen dieses überaus gewinnträchtigen Wirtschaftszweigs. Auf der einen Seite die schillernden Auslagen der Juweliergeschäfte und die Luxusindustrie, auf der anderen Seite die Lebensbedingungen der Menschen, die unter dem Fluch des schmutzigen Goldes leiden, von den Indianern bis hin zu den Aktivisten, die gegen dieses undurchsichtige Kartell kämpfen. Ein Film, der dem Zuschauer einen neuen Einblick in diesen Industriezweig gewährt und einen Beitrag leistet zur unerlässlichen Debatte für einen verantwortungsvolleren Goldabbau.

Gesprächsrunde
In einer anschliessenden Gesprächsrunde mit Andreas Missbach, Fachleiter Rohstoffe – Handel – Finanzen bei Public Eye, wird die Wichtigkeit der Konzernverantwortungsinitiative vorgestellt und inwiefern die Initiative einen Lösungsansatz bietet.

Weitere Informationen

Was ist Autismus? Stundenhalt mit dem Kinderpsychiater Ronnie Gundelfinger

02. April 2019 im Volkshaus Zürich
Organisiert von der Paulus Akademie

Spannend ist die Geschichte des Autismus, die unser Gast zu erzählen hat. Denn sie gibt Aufschluss darüber, wie die Psychiatrie mit Begriffen von Normalität und Störung ringt. Wahrnehmung und Erklärungsmodelle werden dabei von gesellschaftlichen Umständen, sozialen Erwartungen aber auch durch Wissenschaftsparadigmen geprägt. Wo steht der Fachdiskurs heute? Dringt mit der Idee eines Spektrums das Pathologische zu weit ins Gesunde vor? «Es scheint uns, als wäre für gewisse wissenschaftliche oder künstlerische Höchstleistungen ein Schuss Autismus geradezu notwendig», hielt hingegen Hans Asperger fest. Er war einer der Väter des Autismusbegriffs. Und erinnert daran: Andersartigkeit kann auch Vorzüge haben, die es zu würdigen gilt.

Programm und Anmeldung