Umgang mit Heterogenität in der Lehrerweiterbildung

Im Magazin «weiter» wird das Potenzial der Vielfalt der Ressourcen der teilnehmenden Lehrpersonen an Weiterbildungen thematisiert und gefragt, wie es gelingt, diese Ressourcen als Gestaltungs- und Lehr-/Lernelement zu nutzen. Wir wollten wissen, welche Erfahrungen die Dozierenden und Teilnehmenden mit dem Umgang der Heterogenität bei der Lehrerweiterbildung gemacht haben. Die folgende Sammlung von Einzelaussagen von Dozierenden und Teilnehmenden zielt oft auf den Kern einer binnendifferenzieren Weiterbildung und sollen Anstoss sein,die Aussagen im „Kommentar“ mit eigenen Erfahrungen zu ergänzen oder zu kommentieren.

„Früher hatte ich ab und zu mit dem Phänomen der psychologischen Reaktanz einzelner Teilnehmenden zu kämpfen. Seit ich bewusst die Ressourcen der Teilnehmenden integriere, tritt das Problem kaum mehr auf.“

„Es ist für mich äusserst herausfordernd, ad hoc in der Weiterbildung die zum Teil mehrheitsfähigen Mythen mit theoretisch fundierten Argumenten zu dekonstruieren und bei den Teilnehmenden im Sinne von Conceptional-Change durch den Lernprozess zu führen.“

„Praktisch alles, was ich aus der Weiterbildung mitgenommen habe, kam von andern Teilnehmenden. Ich hätte von der Kursleitung mehr erwartet.“

„Mir war während der Weiterbildung nicht bewusst, dass die Dozentin die oft spontan wirkenden Diskussionen unter den Teilnehmenden als didaktisches Instrument geplant hat. Es war eindrücklich, wie  die Dozentin in all den Diskussionen ergänzen und vertiefen konnte.“

„Ich will an Weiterbildungen eigentlich nichts sagen. Ich lerne am besten, wenn ich einen guten Input erhalte.“

Prof. Dr. Jürg H. Arpagaus, Prorektor, PH Luzern

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