„Nicht schon wieder eine Gruppenarbeit!“

Das Aufstöhnen der Studierenden über Fülle und Umfang von Gruppenarbeiten in den einzelnen Ausbildungsmodulen ist auch an der PH Luzern nicht zu überhören. In den studentischen Foren anderer Hochschulen tönt es ähnlich: „Schafft die Gruppenarbeit ab!“ Was auffällt: Es gibt – insbesondere an technisch oder naturwissenschaftlich ausgerichteten Studiengängen bzw. Hochschulen – durchaus Erfolgsmodelle des kooperativen Lernens unter Studierenden. Und wenn wir den Blick in den eigenen Garten werfen: Das Modell PBL (Problem Based Learning) funktioniert auch an der PH Luzern (siehe Beitrag im HD-ABC der PH Luzern hier).

Was sagt eigentlich die Hochschuldidaktik zum Thema Gruppenarbeiten?

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Weiterbildungshalbtag für Dozierende / 21. August 2015 Kompetenzfördernd beurteilen und bewerten

Schnellzugriff:
-> Literaturliste zum Thema (alle Texte online zugänglich)
-> verschiedene Unterlagen zum Weiterbildungshalbtag (im HD-ABC unter „K“)

Niclas Schaper und Frederic Hilenmeier fordern in den 2013 veröffentlichten „Umsetzungshilfen für kompetenzorientiertes Prüfen“ (Im Volltext hier), dass die „Lehrenden und Studiengangsverantwortlichen im Hinblick auf eine adäquate Konzeption und Umsetzung eines kompetenzorientierten Curriculums und Prüfungswesens“ über „Kenntnisse und Fähigkeiten zum kompetenzorientierten Prüfen von Studierenden“ verfügen. Auf Seite 49 führen sie detaillierter aus, was sie darunter verstehen.

Die Ausbildungsleitung der PH Luzern hat den Entwicklungsschwerpunkt „Kompetenzorientierter Unterricht“ (ESP KoU)  und die Stabsstelle Hochschuldidaktik beauftragt, für den Dozierenden-Weiterbildungshalbtag vom 21.8.2015 (VM) ein Programm mit entsprechenden Inputs zu organisieren.

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Best of Hochschuldidaktik-Blogs / Mai 2015

Auch im Mai 2015 gab es wieder einige äusserst lesenswerte Beiträge in Hochschuldidaktik-Blogs. Drei davon, die auch für Dozierende / Mitarbeitende an der PH Luzern spannend sein könnten, stellen wir hier kurz vor, da wir davon ausgehen, dass es beim besten Willen nicht alle schaffen, Monat für Monat die diversen HD-Blogs nach spannenden Beiträgen zu durchforsten. Hier also unser Best of HD-Blogs des Monats Mai 2015.

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Die didaktische Reduktion II – Modelle erklären Komplexes

Die Königsdisziplin der didaktischen Verknappung ist wohl das Arbeiten mit Modellen. Modelle zwingen zur Reduktion. Gute Modelle unterstützen mit ihrer Ausdrucksform den Inhalt. Perfekte Modelle sind so etwas wie der Kern einer komplexen Theorie, um diesen Kern legen sich schalenartig die differenzierenden Befunde. Modelle machen es sich zunutze, dass sich Bilder oder bildhafte Strukturen schneller erfassen und besser erinnern lassen als reine Texte.

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Nachhaltige Hochschuldidaktik an der PH Luzern

Nachhaltigkeit gehört auch in der Hochschuldidaktik zu den Kerntugenden. Dies erst recht in Zeiten, in denen den Hochschulen der Vorwurf gemacht wird, durch die Zerstückelung (Modularisierung) der Lehre bei den Studierenden das sogenannten Bulimie-Lernen zu fördern: Heute gelernt – morgen vergessen. Um auch als hochschuldidaktische Stelle dem Prinzip der Nachhaltigkeit nachzuleben, haben wir alle Materialien unseres  ph-internen Hochschuldidaktik-Plenums „Lehr- und Lernarrangements in Hochschulseminaren“ vom 7. Januar 2015 aufbereitet.

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Best of Hochschuldidaktik-Blogs / April 2015

In einem der ersten Beiträge in unserem HD-Blog der PH Luzern haben wir 8 spannende und anregende Hochschuldidaktik-Blogs vorgestellt (hier). Da viele wohl nicht dazu kommen, diese Blogs immer wieder zu durchforsten, werden wir in unserem Blog in (un-)regelmässiger Folge in einem Monats-Best of HD-Blogs auf den einen oder anderen Originalbeitrag, der auch für Dozierende / Mitarbeitende an der PH Luzern spannend sein könnte, hinweisen. Hier also zum Start unsere Best of HD-Blog des Monats April 2015.

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ZFHE – Inspirationsquelle für Dozierende und Forschende an Hochschulen

ZFHE? Das Verfolgen der Beiträge in der der Zeitschrift für Hochschulentwicklung ZFHE ist für Dozierende und Forschende an Hochschulen eigentlich ein Muss. Zumal die Zeitschrift zu jenen lobenswerten Beispielen gehört, die als wissenschaftliche Zeitschrift sowohl in der Printversion erhältlich ist als auch gleichzeitig online als Open Access Journal erscheint (Startseite ZFHE hier). Soeben ist die neueste Ausgabe der ZFHE erschienen.

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Reduzieren heisst nicht einfach weglassen – die didaktische Reduktion

Wachsende Stofffülle, höhere Komplexität der Inhalte, steigende Ansprüche an die didaktischen Fertigkeiten, immer mehr in immer weniger Zeit – dies prägt die Wahrnehmung vieler Dozierender bei der Planung und Durchführung ihrer Lehrveranstaltungen. Damit rückt ein Aspekt in den Fokus, der in der Hochschuldidaktik in letzter Zeit eher wenig Beachtung fand: Die didaktische Reduktion. Martin Lehner liefert mit seinem 2012 in der utb-Reihe erschienen Buch „Didaktische Reduktion“ eine zeitgemässe Aufarbeitung des Begriffs. Er zeigt praxisnah auf, wie sich das Konzept der didaktischen Reduktion im heutigen Hochschulunterricht umsetzen lässt.

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Trendbarometer 2015 – Neue Technologien für Hochschullehre und Forschung

Seit 12 Jahren erscheint mit dem „NMC Horizon Report: Higher Education“ jährlich ein umfassender Bericht zu neuen Technologien in Lehre, Lernen und Forschung im Hochschulbereich und den möglichen Auswirkungen dieser Trends. Herausgegeben wird der Bericht vom New Media Consortium NMC, das von über 250 (Hochschul-) Institutionen getragen wird. Vorgestellt werden jeweils kurzfristige (1 Jahr), mittelfristige (2-3 Jahre) und langfristige (4-5 Jahre) Prognosen zur Entwicklung der Bildungstechnologien an Hochschulen, zu den zentralen Trends und den entsprechenden Herausforderungen.

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8 spannende und anregende Hochschuldidaktik-Blogs

Blogs sind in der Wissens- und der Wissenschaftskommunikation zu einem ernstzunehmenden Faktor geworden. Blogs sind schnell, zeugen von einem Zusatzengagement der Bloggenden, sie sind am Puls der Zeit. Wer bloggen will, der/dem stellen sich kaum Hindernisse in den Weg. Die Technik ist einfach, ein Blog kostet nichts – ausser Zeit. Und diese Zeit nehmen sich überraschend viele, die in Lehre und Forschung tätig sind. Für interessierte Leserinnen und Leser sind Wissenschaftsblogs attraktiv: das Medium ist schnell, lässt trotzdem eine gewisse Tiefe zu.

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