Digitale Inklusion und Ausgrenzung

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Dieses Thema enthält 4 Antworten und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Sarah S. vor 5 Monate, 2 Wochen.

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  • #1073 Antwort

    ZMRB
    Keymaster

    Die Digitalisierung schafft viele neue Möglichkeiten sich zu vernetzen, vereinfacht viele Prozesse und macht unsere Welt schneller und einfacher. Nicht jede Gesellschaftsgruppe hat jedoch bereits Zugang zur digitalen Welt. E-Banking, Einkaufen ohne Kasse/Personal oder simples Frankieren mit E-Marken stellen insbesondere ältere Generationen vor ungeahnte Probleme. Es stellt sich die Frage, wie kann die Ausgrenzung verschiedener Gesellschafts- und Randgruppen entgegengewirkt werden?

  • #1092 Antwort

    S. Waltisberg

    Eine hervorragende Idee kranke bis schwerkranke Kinder in den Schulalltag zu integrieren, sind sogenannte Avatare. Roboter welche die Präsenz für die betroffenen Kinder im Klassenzimmer einnehmen. Die kranken Kinder sind dabei per Internet mit dem Avatar verbunden und können so dem Unterricht folgen. Auch für die Peers des kranken Kindes ist es somit „präsenter“. Dadurch gelingt eine fast vollständige Inklusion der Kinder in den Schulalltag.

    https://www.srf.ch/news/schweiz/wenn-roboter-kranke-kinder-in-der-schule-vertreten

    Bergen diese Möglichkeiten auch Gefahren für diese Kinder? Wieweit kann eine Inklusion durch Technik die soziale Präsenz der Kinder ersetzen? Laufen wir in Gefahr, dass so Unterricht bald nur noch „online“ stattfindet?

    • #1334 Antwort

      Sarah S.

      Könnte das auch Erwartungen an das Kind wecken, eben ständig präsent zu sein und trotz Krankheit dem Unterricht zu folgen, um „produktiv“ zu sein? Ist das Zuschalten zum Unterricht freiwillig für das Kind und hat es auch das Recht, seine (vielleicht wenige) Energie für andere Dinge zu verwenden? Ist es nicht wichtiger für das Kind, gesund zu werden oder seine wenige Zeit anders zu nutzen? Und wenn es versucht mitzuhalten besteht die Frage, wie gut sich Kinder über einen Bildschirm auf den Unterricht konzentrieren können.

  • #1096 Antwort

    Stefanie M.

    Meiner Meinung nach ist es sehr schwierig alle Ausgrenzungen zu vermeiden, da es sehr herausfordernd ist, die ganze Gesellschaft mit einem digitalen Angebot anzusprechen. Es wird z.B. immer eine Gruppe von Leuten geben, die ihre Zugtickets lieber am Automaten kaufen als auf der App usw. Die die Internetnutzung In der Gesellschaft auch stark varriert, ist eine digitale Inklusion nicht immer möglich.

  • #1099 Antwort

    S. Suter

    Ich frage mich auch wie Sans Papiers oder ökonomisch marginalisierte Menschen mit der digitalen Transformation umgehen. Solche Menschen werden z.B. bereits heute diskriminiert, wenn sie auf eine Identitäts- oder Kreditkarte angewiesen sind.

    Entweder müssen Technologien wie Smartphones oder Computer günstig erwerbbar sein oder öffentlich und anonym zur Verfügung stehen. Eine andere Option wäre, dass die digitalisierte Version immer nur als ein Zusatz dienen kann und die herkömmliche Weise auch immer vorhanden sein muss.

Antwort auf: Digitale Inklusion und Ausgrenzung
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