Mit dem Velo nach Genua

Vier Studierende der PH Luzern sind im Rahmen eines Ausdauerprojekts des Fachs Sport über Ostern 2019 mit dem Velo bis nach Genua gefahren. Hier können Sie ihren Erfahrungsbericht lesen.

«Im Sommer werden wir die Pädagogische Hochschule abschliessen und im Kanton Luzern als Primarlehrer starten. Während unserer Ausbildung an der PH Luzern war unser Spezialisierungsfach Sport.

Ein Auftrag innerhalb eines dieser Module war es, ein Ausdauersportprojekt zu planen und anschliessend durchzuführen. Wir sind alle sportbegeistert und wollten die Messlatte an der PH etwas höher setzten, als auf einen Berg oder um den Sempachersee zu joggen. Deshalb kam uns die Idee, mit dem Rennvelo ans Meer zu fahren.

Was zuerst nur ein Witz war, wurde Tatsache. Wir fanden gefallen an dieser Idee und recherchierten über die Strecke, Vorbereitung, etc. Die Strecke ist ca. 450 km lang. Weil wir plötzlich von diesem Gedanken nicht mehr loslassen konnten, haben wir uns entschieden, die Sache durchzuziehen.

Gemäss Planung stand während ca. 4 Monaten dreimal wöchentliches Ausdauertraining auf dem Programm. Ausdauer hatten wir schon, aber nicht auf dem Velo, sondern in den Sportkategorien Fussball, Handball und Flag Football. Niemand von uns sass bis dahin auch nur einmal auf dem Rennvelo. Damit wir während der Tour kein Gepäck mitfahren mussten, haben sich zwei Freunde dazu bereit erklärt, uns mit einem Bus zu begleiten.

Der Karfreitag näherte sich, doch die geplanten Trainingseinheiten blieben aus. Zum Glück hatten wir etwas Ausdauertraining von unseren anderen Sportarten in den Beinen, dies sollte reichen, dachten wir. Die Rennvelos konnten wir vor dem Start noch rechtzeitig organisieren. In der Tiefgarage haben wir ein paar Tage vor Karfreitag kurz geübt, wie man schaltet und mit Klick-Pedalen fährt. Am Abend vor unserem Start hatte Luca noch einen Handballmatch und ich hatte einen Fussballmatch. Leider habe ich während dieses Matches mein Kreuzband, den Meniskus und das Aussenband gerissen, doch dies erfuhr ich erst ein paar Tage nach der Tour. Velofahren ging zum Glück besser als Gehen.

Start am Freitagmorgen

Bis zum Start wurden wir von unseren Mitstudierenden oft etwas belächelt. Fast niemand hat an unser Vorhaben geglaubt. Doch genau das war am Karfreitag unsere Motivation, kräftig in die Pedale zu treten. Mit der Hand an den Eingangstüren der Pädagogischen Hochschule Luzern radelten wir los. Der erste Halt war in Altdorf neben der Wilhelm-Tell-Statue. Dort mussten wir uns um 11.00 Uhr bereits mit Spaghetti Napoli stärken. Doch nach dieser Kohlenhydrat-Spritze radelten wir mit kleineren Pausen bis nach Göschenen hoch.

Unterwegs konnten wir auf die Blechlawine vor dem Gotthardtunnel blicken. Wir belächelten die Leute im Stau und dachten sarkastisch, man kann auch mit dem Velo nach Italien fahren. Weil der Gotthardpass ab Göschenen gesperrt ist, mussten wir die Rennvelos verladen und bis nach Airolo mit dem Zug fahren. Dies war jedoch von Anfang an auf dem Programm, weil der Gotthardpass zu dieser Zeit meistens gesperrt ist. In Airolo stärkten wir uns nochmals mit Pasta und konnten eine rasante Abfahrt bis Bellinzona geniessen.

In Bellinzona sind wir um ca. 19.00 Uhr angekommen und übernachteten dort nach einer leckeren Pizza in einer Jugendherberge. Am zweiten Tag sind wir am Morgen früh gestartet und konnten zum aller ersten Mal mit dem Rennvelo über eine Schweizer Grenze fahren. Am Lago Maggiore sind wir entlang in den Süden gefahren.

Etwas später sind wir auf einmal an eine Strasse mit einem Veloverbot gekommen. Gemäss einer Italienischen Familie seien dieses Schilder in Italien nicht beachtenswert. Also entschieden wir uns, die 4 km auf einer schnell befahrenen Autostrasse möglichst zügig hinter uns zu bringen. Doch nach ca. 5 Minuten wurden wir von einem Auto mit Blaulicht plus Sirene ausgebremst und freundlich gebeten, die Autostrasse wieder zu verlassen. Nach einem ärgerlichen Umweg um einen kleinen See erreichten wir am Abend um ca. 20.30 Uhr die Stadt Alessandria. Dort verbrachten wir unsere zweite Nacht im Hotel.

Die letzten 85 Kilometer

Am dritten Tag standen noch ca. 85 km und leider noch eine Bergetappe auf dem Programm. Weil es Ostersonntag war, mussten wir für das Mittagessen ungefähr fünf kleine Dörfer ansteuern. Schlussendlich hat uns ein kleines Familienrestaurant mitten im Nirgendwo einen Tisch und Stühle an den sonnigen Strassenrand gestellt und gedeckt. Ich glaube, ich habe dort meine bisher beste Bolognese gegessen. Dank dieser Pasta meisterten wir auch noch den letzten Pass vor Genua.

Auf dem Pass sahen wir das Meer und wurden bereits etwas euphorisch. Die letzten 30 bis 35 km waren noch eine Talfahrt bis nach Genua ans Meer. Diese haben wir noch einmal herrlichst genossen, bevor wir um ca. 16.30 Uhr in Genua ins Meer springen konnten.

 

Nach einem leckeren Gelato und einem Bier sind wir noch am gleichen Abend mit dem Bus zurück nach Luzern gefahren. Mit dieser Tour haben wir es nicht nur allen kritischen Mitstudierenden gezeigt, sondern haben auch eine unglaubliche Story, welche wir nie wieder vergessen werden.

Wir haben es geschafft, wir sind mit dem Rennvelo von der Pädagogischen Hochschule Luzern nach Genua ans Meer gefahren. Was für eine coole Sache.

Liebe Grüsse

Sandro, Devin, Luca und Lukas von der PH Luzern»

Wer entscheidet über die Zukunft unseres Kantons?

Auf der Internetplattform entdecke.lu.ch (siehe Kasten) wurde in diesen Tagen eine neue, von der PH Luzern konzipierte, Unterrichtseinheit zur politischen Bildung aufgeschaltet.  Diese widmet sich der übergeordneten Frage: «Wer entscheidet über die Zukunft unseres Kantons?» und befähigt Schülerinnen und Schülern, eine eigene Sichtweise zu entwickeln, diese zu begründen, aber auch andere Standpunkte akzeptieren und diese im politischen Diskurs zuzulassen.

Ausgehend von der übergeordneten Fragestellung erlangen die Lernenden durch die Unterrichtseinheit am Beispiel des Kantons Luzern ein Verständnis dafür, dass unser Gemeinwesen von ganz vielen verschiedenen Menschen geprägt wird und aufgrund der Gewaltenteilung eine Aufgabenteilung mit gegenseitiger Kontrolle zwischen Parlament, Regierung und Gerichten besteht. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler auch die föderalen Strukturen kennen, indem sie die kantonale von der kommunalen Ebene abgrenzen, Unterschiede erklären und Zuständigkeiten bestimmen. Darüber hinaus erkennen sie die Bedeutung von Parteien bezüglich der Meinungsfindung in Demokratien. Die übergeordnete Fragestellung öffnet das Feld der politischen Bildung also zum einen in Richtung der klassischen Institutionenlehre, ermöglicht aber auch eine Auseinandersetzung mit der Thematik der Machtausübung und der Kontrolle von Macht.  Weiterlesen

Projekte machen Schule

Erich Lipp, Leiter des Zentrums Impulse Projektunterricht und Projektmanagement (ZIPP) der PH Luzern hat im Schulblatt Thurgau aufgezeigt, weshalb Projektunterricht in der Schule so wichtig ist und was es dabei zu beachten gibt.

Projekte gehören heute zum Alltag, sowohl im beruflichen als auch privaten Bereich. Kein Lebensbereich ist mehr auszumachen, in dem nicht einmalige, zeitlich begrenzte, neuartige und meist interdisziplinäre Vorhaben eine Rolle spielen. Entsprechend wichtig ist es für Schülerinnen und Schüler, mit den Methoden und Vorgehensweisen bei unbekannten Problemstellungen umgehen zu lernen. Es gehört zur Aufgabe der Schule, Schülerinnen und Schüler das Rüstzeug zum selbstständigen und kooperativen Arbeiten mit auf den Weg zu geben: Nicht nur die Sekundarstufe I setzt Akzente beim Projektunterricht. Nein, auch Primarschulen unterrichten projektorientiert, sei dies beispielsweise in einer Projektwoche oder in der Freiarbeit. Weiter führen auch einzelne Gymnasien Projektwochen durch, damit die Jugendlichen durch die Projektmethode Grundlagen für ihre Maturarbeit erlernen. Zudem kennen die Berufsschulen eine Vertiefungsarbeit, die ebenfalls projektorientiert angelegt ist. Weiterlesen

«Abenteuer Schule geben» am Zukunftstag der PH Luzern

Die PH Luzern hat sich am 9. November 2017 mit der Aktion «Abenteuer Schule geben» am Nationalen Zukunftstag beteiligt.

18 Jungs der 5./6. Klasse erhielten einen Tag lang Einblick in die PH Luzern und in die Praxis des Unterrichtens: Zunächst führte Silvia Wacker die Gruppe mit einem Rundgang durch das Uni/PH-Gebäude. Sie präsentierte nicht nur Zahlen und Fakten, sondern lüftete auch einige Geheimnisse der PH. Kaum eines der Kinder kannte zuvor die Eule in der Bibliothek oder den gut versteckten «Raum der Stille» im Untergeschoss. Danach bereitete Sport-Dozent Alex Lechmann gemeinsam mit sechs Studenten die Schüler auf ihre «Aufgabe des Tages» vor: In den Nachmittagsstunden sollten sie mit Schüler/-innen der Basisstufe beziehungsweise der 1./2. Klasse eine Faltarbeit herstellen. Weiterlesen

Von der Vision zum Schulzimmermodell

Dozent Andreas Hellmüller baut im Fach «Textiles und Technisches Gestalten» mit den Studierenden Schulzimmermodelle. Im Rahmen des Moduls «Raum – Architektur» setzen sie sich mit der Wirkung der architektonischen Umwelt und dem Mitgestalten von neuen Schulräumen auseinander und sie entwerfen Raummodelle nach aktuellen pädagogischen Vorstellungen. «Die Projektarbeit zeigt den Studierenden auf, dass die Modelle mehr als nur Puppenhäuser sind und wie sie das Thema dereinst in ihren eigenen Unterricht integrieren können», sagt Andreas Hellmüller.

 

«Ein Unterrichtsraum muss für mich ein Raum sein, der das Denken beflügelt.»

«Ein Unterrichtsraum muss für mich ein Raum sein, der das Denken beflügelt.»

Herr Hellmüller, Studierende der PH Luzern haben zum Thema «Raum – Architektur» Schulzimmermodelle entwickelt und gebaut. Wozu dient diese Aufgabenstellung?

Es geht darum herauszufinden, wie dieses grosse Thema mit künftigen Lehrerinnen und Lehrern gewinnbringend bearbeitet werden kann. Im Gegensatz zu anderen Themen im Textilen und Technischen Gestalten (TTG) geht es hier um grosse Dimensionen und um komplexe Zusammenhänge. Für die Auseinandersetzung mit Raum und Architektur ist das Modell sehr gut geeignet, weil es anschaulich ist und viele verschiedene Aspekte sichtbar macht.

Und wie passt die Auseinandersetzung zum Thema Raum und Architektur in die Lehrpersonenausbildung?

Auf der einen Seite sollen die künftigen Lehrerinnen und Lehrer sensibilisiert werden, wie die architektonische Gestaltung auf Menschen wirkt. Sie erwerben Fachwissen und lernen die Schulräume geschickt einzurichten. Wenn es um Um- oder Neubauten geht, sollen sie sich konstruktiv und kompetent einbringen können.

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«Seit ich denken kann, gehe ich an die Fasnacht»

Für Theo Felber wird der Kapellplatz während der Luzerner Fasnacht zum Wohnzimmer. So ist auch der Fritschibrunnen sein erklärter Lieblingsort. Auch diese Fasnacht ist er mit seiner Sujet-Gruppe wieder am Kapellplatz anzutreffen.

 

Lieblingsort von Theo Felber ist der Fritschibrunnen auf dem Kapellplatz.

Theo Felbers Lieblingsort ist der Fritschibrunnen auf dem Kapellplatz.

*Aufgewachsen mitten in der Stadt Luzern, die obligatorische Schulzeit und das anschliessende Lehrerseminar ebenfalls in Luzern besucht – ein Städter, durch und durch, könnte man meinen. Doch Theo Felber hat auch einen starken Bezug zur ländlichen Region. Seine erste Stelle als Primarlehrer trat er in Mauensee an, eine nächste in Fischbach und seit bald 20 Jahren wohnt er zusammen mit seiner Frau und seinem 11-jährigen Sohn Noé in Altbüron. Mit der Stadt blieb er aber die ganze Zeit über eng verbunden. So wohnen nicht nur Angehörige seiner Familie und Freunde noch in der Stadt. Theo Felber ist auch passionierter Fasnächtler – «Stadt-Fasnächtler», wie er betont. «Seit ich denken kann, gehe ich an die Luzerner Fasnacht.» Nach elf Jahren Aktiv-Mitgliedschaft bei der Guggenmusik «Kracher Luzern» ist Theo Felber nun jedes Jahr zusammen mit seiner Familie und rund zwanzig weiteren Fasnachtsbegeisterten als «Göfeler», einer Sujetformation, an der Stadtluzerner Fasnacht unterwegs. Alle zwei Jahre gibt es ein neues Motto: Nach den Goldgräbern sind die nächsten beiden Jahre die Kreuzritter angesagt. «Aktiv etwas an der Fasnacht zu machen, Kultur weiterzutragen, das ist mir wichtig», so Theo Felber.

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«Erinnern macht frei»: Studienreise an die Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem

Im August 2016 reiste unter der Leitung von Dozierenden des Zentrums Geschichtsdidaktik und Erinnerungskulturen der PH Luzern eine 22-köpfige Gruppe nach Israel und besuchte in Jerusalem die Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem. Im Bereich der Holocaust-Education gilt Yad Vashem als weltweit führende Einrichtung. Bereits zum siebten Mal fand die massgeblich vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation finanzierte Studienreise statt. Wie bereits in den vorangegangenen Jahren setzte sich die Gruppe aus Studierenden und Dozierenden der Pädagogischen Hochschulen Luzern, Zürich und der Fachhochschule Nordwestschweiz zusammen. Im Zentrum der Reise stand die Auseinandersetzung mit dem Unterricht zum Thema Holocaust. Dazu standen Führungen, Vorlesungen und Workshops auf dem Programm. Angeboten wurden ausserdem Veranstaltungen zur aktuellen politischen Lage in der Region. So zum Beispiel ein Gespräch mit einer Journalistin und Führungen in Jerusalem und Tel Aviv. Weiterlesen

Bei ihm geht Kultur durch den Magen

Der Lieblingsort von Victor Saudan, Dozent Französisch Sekundarstufe I in den Bereichen Sprachwissenschaften, Literatur und frankophone Kulturen, ist der PH-Standort Bellerive: «Die Villa Bellerive bietet mir ein enormes Potenzial an Kreativität.»

«Die Villa Bellerive bietet mir ein enormes Potenzial an Kreativität» erklärt Victor Saudan.

«Die Villa Bellerive hat für mich eine unglaubliche Energie. Die Verbindung von Kultur und Natur inspiriert mich immer wieder», schwärmt Victor Saudan und blickt auf den See. Vor nicht ganz sechs Jahren wurde er hier an einer Tagung dem Team der Fremdsprachendozierenden der PH Luzern vorgestellt und herzlich willkommen geheissen, «ein wichtiger Moment für mich», wie er sagt. Seitdem wirkt Victor Saudan an der PH Luzern nicht nur in der Ausbildung, auch in der Weiterbildung und der Forschung. «Ich verstehe mich als Kulturvermittler im weitesten Sinne. Französisch ist nicht nur eine Sprache, sondern ein ganzer Kulturraum, der weit über Frankreich hinausgeht.» Weiterlesen

Wie die Kultur den Schulalltag prägt

Musik, Technisches Gestalten und Bildnerisches Gestalten gelten als klassische «Kulturfächer». Doch das Gespräch dreier kulturaffiner Lehrpersonen zeigt, dass der gesamte Schulalltag von Kultur durchdrungen ist.

Pee Wirz, Marianne Zaccaria und Pius Häfliger (von links) diskutierten über den Stellenwert der Kultur im Schulalltag.

Pee Wirz, Marianne Zaccaria und Pius Häfliger (von links) diskutierten über den Stellenwert der Kultur im Schulalltag (Bildmontage).

Welchen Stellenwert hat die Kultur im Schulalltag?
Marianne Zaccaria: Die Kultur ist eines der wichtigen Themen. Ich würde sogar sagen, die Schule ist grundsätzlich Kultur.
Pee Wirz: Die Kultur hatte für mich schon immer einen enorm grossen Stellenwert. Denn ich verbinde die Kultur mit meinen beiden Berufen: Musik und Schule. So entlocke ich beispielsweise im Bildnerischen Gestalten den Künstler aus den Schülern.

Gibt es einen Unterschied zwischen Kultur und kultureller Bildung?
Pius Häfliger: Es gibt zwei Herangehensweisen an den Begriff Kultur. Kultur als Betätigung – z. B. als Musiker oder Schauspieler. Kultur als Hintergrund – eine westeuropäische, asiatische oder afrikanische Kultur. Im Schulzimmer treffen kulturelle Betätigung und kulturelle Hintergründe aufeinander. Als Kulturbeauftragter bin ich dafür mitverantwortlich, dass Kultur stattfindet an der PH Luzern. Eine Abgrenzung ist hingegen schwierig. Da kann schon mal die Frage auftauchen, ob denn nun Sport auch Kultur sei – oder ob er erst in Verbindung mit Tanz zu Kultur werde.
Pee Wirz: Ist überhaupt etwas nicht Kultur? Ich würde sagen, es gibt wahrscheinlich auch eine Mathematik-Kultur.

Wie könnte diese aussehen? Weiterlesen

Equity – Diskriminierung und Chancengerechtigkeit im Bildungswesen

Haenni Hoti, A. (Hrsg.). (2015). Equity – Diskriminierung und Chancengerechtigkeit im Bildungswesen. Migrationshintergrund und soziale Herkunft im Fokus. Bern: EDK.

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Das ISH hat im Auftrag der EDK Kommission Bildung und Migration einen Grundlagenbericht zum Thema Chancengerechtigkeit in der Schule erstellt. Ausgangspunkt bilden dabei folgende zwei Fragestellungen: Wie ist es um die Chancengerechtigkeit im Schweizer Bildungswesen bestellt? Auf welche Weise werden insbesondere Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund und aus sozial benachteiligten Familien im Bildungswesen benachteiligt? Der Grundlagenbericht fokussiert folglich auf die Dimensionen soziale Herkunft und Migrationshintergrund und beleuchtet sowohl strukturelle und institutionelle als auch interpersonelle Aspekte der Diskriminierung. Der Bericht enthält insgesamt vierzehn Beiträge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sich mit verschiedenen, miteinander verknüpften Facetten dieser Thematik auseinandergesetzt haben. Weiterlesen