Digital Teaching – integrieren statt neu erfinden

Wie integrieren wir Digital Teaching in den regulären Unterricht? Diese Frage stellen wir uns übergeordnet an der Summer School Digital Teaching (12. bis 15. Juli 2021) und haben dazu unseren Workshopleiter Michael Zwahlen befragt. Er gibt uns Antworten darauf, wie er den Einsatz von digitalen Medien im Unterricht sieht:

Mit #MeinDigitalesLeben berät und schult der erfahrene Berufsschullehrer Personen im Bildungs- und Arbeitsumfeld rund um die digitale Transformation. Michael Zwahlen sagt, Technologie im Unterricht darf nicht als separates Element und als Zeitfresser wahrgenommen werden, sondern als Begleitung im Alltag. Es gehe nicht darum den Schüler/-innen und Lernenden neue Tools zu lehren, sondern im Unterricht die Verhaltensweisen und Kompetenzen für den digitalen Alltag zu fördern.

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Neue Gestaltungsfelder in Weiterbildungsstudiengängen durch Hybridisierung

Die Digitalisierung hat an der PH Luzern seit längerem Einzug gefunden. So sind zum Beispiel seit mehreren Jahren alle Studiengänge zentral über ein digitales Learning-Management-System (Moodle) aufgebaut, was zur Folge hat, dass sowohl die Teilnehmenden wie auch die Dozierenden den Computer beinahe selbstverständlich als primäres Arbeitsmittel einsetzen. Ebenfalls sind Weiterbildungsangebot entstanden, welche die digitalen Medien nicht bloss als Werkzeug einsetzen, sondern die Digitalisierung als Thema selbst aufgreifen (z.B. CAS ICT BB, CAS MIL, CAS MIM).

Neue Perspektive auf die Digitalisierung

Aktuell geben die gesammelten Erfahrungen aus den Konsequenzen der Corona-Pandemie diversen Digitalisierung-Initiativen weiteren Schub, wie am Beispiel des entstandenen Konzeptes der Hybridisierung der Weiterbildungsstudiengängen zu erkennen ist. Bemerkenswert dabei ist, dass dieses Konzept nicht mehr ein Digitalisierungs-Paradigma ins Zentrum stellt, welches einen Wechsel vom Analogen hin zum Digitalen fordert.

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Die PH Luzern hybridisiert ihre Weiterbildungsstudiengänge

Die Weiterentwicklung der Weiterbildungsstudiengänge (CAS, DAS, MAS) der PH Luzern nutzt die Corona-Krise und forciert den Einsatz neuer Technologien, die den Teilnehmenden einen Mehrwert bieten. Die Hybridisierung der Weiterbildungsstudiengänge erfolgt entlang dem H.0-Modell der PH Luzern, das die andragogische Beziehung ins Zentrum stellt.

Den Einzug von digitalen Mitteln in den Weiterbildungsstudiengängen der PH Luzern ist nicht neu. Neu ist die definierte Ausrichtung der Weiterentwicklung aller CAS, DAS und MAS auf eine hybride Form, die den Mehrwert der Teilnehmenden ins Zentrum stellt. Technologien werden nicht der Technologie Willen eingesetzt. Der Einsatz von Technologien muss den Lernenden immer einen ausgewiesenen zusätzlichen Nutzen stiften. Hybridisierte Studiengänge setzen nebst den klassischen Präsenzveranstaltungen vor Ort auch synchrone, asynchrone, hybride und virtuelle Elemente ein. Für die Weiterentwicklung der Studiengänge hilft das von der PH Luzern entwickelte «Hybridisierungsmodell H.0».

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Coachen und begleiten – die Lehrpersonenrolle im Wandel

«Es ist nicht immer einfach die eigene Rolle zu definieren oder dabei nicht in Rollenkonflikte zu geraten.»

Lehrpersonen haben eine zentrale Rolle im Bildungsprozess. Sie tragen in einem komplexen Zusammenspiel von Qualitätsmerkmalen des Unterrichts zur Kompetenzentwicklung ihrer Schüler und Schülerinnen bei. Laut Hattie (2009) sind Lehrpersonen gar der wirksamste Faktor für den Lernerfolg der Kinder und Jugendlichen. Eine hohe Professionalität der Lehrpersonen ist daher unverzichtbar.

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