Lust auf Lernen 3

Was geht in Kinderhirnen vor? Warum lernen die einen Kinder so leicht? Welche Überlegungen sind für unsere Schulen von grosser Bedeutung? Kennst du solche Fragen? Suchst du auch nach Antworten? Dann freue ich mich, dich mit diesem Blog anzuregen…

Coaching

Wie unterstützen wir ein Kind, welches Mühe mit der selektiven Aufmerksamkeit hat? Der heutige Schulalltag fordert solche Kinder stark. Das „Abgelenkt-werden“ ist nicht nur frustrierend, sondern auch ermüdend. Je müder das Kind wird, desto anfälliger wird es auf Ablenkungen.

Das Kind soll also lernen, wie lange seine Konzentration funktioniert. Dabei können wir es unterstützen. Wir können spiegeln, wie wir seine Arbeitshaltung sehen, können mit unserem Feedback anzeigen, dass das Kind handeln muss. Um die Konzentration wieder zu erhöhen, können kurze Konzentrationsphasen besprochen werden. So kann es eine Ruhepause einlegen, oder eine Aktivpause (leise im Schulzimmer, im Gang, Gruppenraum oder Treppenhaus) einplanen, um sich danach wieder leise hinzusetzen. Dies hilft dem Kind, seine Aufmerksamkeitsspanne zu erforschen und zu erleben, welche Pausen und Pausenzeiten optimal sind.

Das Kind soll sich nicht defizitär erleben. Es soll Werkzeuge finden, die es aktiv einbauen kann. Es soll handelnd bleiben, auch in dieser schwierigen Selbststeuerung. Je jünger das Kind, desto unreifer das Frontalhirn, desto schwieriger wird es mit der Konzentration. Krankheiten wie Aufmerksamkeitsdefizite, Epilepsie, chronische Schmerzen, Hirnverletzungen,… verlangen nach einer solchen Selbststeuerung. Dies ist eine spannende Herausforderung für Lehrperson und Kind. Die Coaching-Einstellung der Lehrperson: „Wir zwei schaffen das!“ gibt dem Kind Halt, Sicherheit und Instrumente. So können beispielsweise die personalen Kompetenzen: 

  • können eigene Einschätzungen und Beurteilungen mit solchen von aussen vergleichen und Schlüsse ziehen (Selbst- und Fremdeinschätzung).
  • können aus Selbst- und Fremdeinschätzungen gewonnene Schlüsse umsetzen.

mit dem Kind bearbeitet werden.

Gehen wir auf den Weg und forschen gemeinsam mit dem Kind, wie Selbst- und Fremdeinschätzungen die Aufmerksamkeitsspanne optimieren können!

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