Auf der Suche nach unseren Träumen

Ein Theaterprojekt mit der ganzen Schule!

Projekteinblick beschrieben von Valeria Stocker

 

Das schukulu-special-Angebot „Theaterwoche im Schulhaus“ ermöglicht es Schulklassen und Lehrpersonen aus dem Kanton Luzern, unter der Leitung einer professioneller Theaterpädagogin neue künstlerische Arbeitsweisen zu erleben und die vielen Facetten eines theatralen Gemeinschaftswerkes zu erproben.

Im Rahmen dieses Angebotes entwickelte Valeria Stocker mit den Schülerinnen und Schülern der 1. – 9. Klasse der Rudolf Steiner Schule in Ebikon ein Theaterstück. Ausgehend von ihren Träumen liessen die SuS ihrer Fantasie freien Lauf. In einer ersten Phase wurde viel improvisiert und es entstanden neue wundersame Wesen und Welten. Parallel dazu begaben sich die SuS auf eine künstlerische Recherche und philosophierten u.a. zu den Fragen: Woher kommen unsere Träume? Warum träumen wir? Wer träumt was? Was ist mein liebster Traum? Und wovor habe ich Angst, was sind meine Albträume? Und was wäre wenn unsere Träume Realität würden? 

In einer weiteren Phase schrieb die Oberstufe gemeinsam mit der leitenden Theaterpädagogin aus all den szenischen Ideen der Kinder eine rahmende Geschichte: Die Geschichte der Traumfabrik. 

„Es ist Tag der offenen Tür in der grossen Traumfabrik, das Publikum ist dazu eingeladen, sich die wundersamsten Träume anzuschauen, welche die Traumfabrik herstellt. Doch die Traumfabrik stellt die Träume nicht nur her, nein sie verkauft die Träume und macht Umsätze von mehreren Milliarden Franken im Jahr und schwimmt im Geld. 

Doch damit sind nicht alle einverstanden, denn was ist das denn auch für eine Idee Träume verkaufen? Träume sollten frei sein! Jede und jeder soll träumen dürfen! 

So schmiedet eine Truppe von jungen Leuten einen Plan, wie sie die Traumfabrik stürzen und somit die Träume befreien können. Sie planen, den Diamanten «Quarzmus» zu schnappen, denn die Traumfabrik poliert ihre Träume mit dem Diamanten und erst dadurch entstehen die wundersamsten Träume. Wenn sie den Diamanten zerschlagen, und die Stücke ins Meer werfen, sind die Träume wieder frei und alle können wieder nach Lust und Laune träumen!“

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