Virus

Das Theaterperformance-Tagebuch; eine Anleitung zur praktischen Umsetzung

Das Jahr 2020 steht ganz im Zeichen des Corona Virus. Gesellschaftliche Herausforderungen prägten und prägen auch weiterhin unseren Alltag. Gewohnheiten verlieren an Gültigkeit und neue Massnahmen schränken das Leben ein. Gleichzeitig öffnen sich alte und neue Türen.

«Virus» bearbeitet den aktuellen Stoff «Corona – Zeit». Dieses fiktive Projekttagebuch soll Lehrpersonen einen Weg eröffnen, mit ihrer Klasse mit theaterpädagogischen und performativen Elementen die Corona-Zeit zu bearbeiten, persönliche Erfahrungen zu verarbeiten und den Fragen und Fundstücken dieser Zeit eine Stimme geben.

Um dieser Idee Raum zu verschaffen, spannten Anfang Mai, kurz vor der Öffnung der Volksschule die Beratungsstelle Theaterpädagogik der PH FHNW und das Zentrum Theaterpädagogik der PH LU digital zusammen und entwickelten eine exemplarische Vorlage zu einer Theaterperformance, die den Stoff «Zeit mit Corona» für den schulischen Kontext, aufgreift.

Dabei orientierten sich die drei Autorinnen Ursula Ulrich, Ramona Gloor und Regina Wurster an der Theaterkartei «Theaterluft» sowie an der Broschüre: «Theater erspielen» – 7 Schritte zur Realisierung.

Das Projekttagebuch, Beratungen zur konkreten Umsetzung und mögliche Begleitungen im Klassenzimmer können beim Zentrum Theaterpädagogik bei ursula.ulrich@phlu.ch kostenneutral bezogen werden.

Interessiert?

Wir freuen und auf Ihre Anfrage!

Theaterpädagogischer Spieltag

Ein Spieltreffen für ehemalige Studierende der Spezialisierung Theaterpädagogik

Es ist Samstagmorgen. 30. März. Türen und Fenster geöffnet. Eine frische Morgenbrise bringt den Frühling in den Bewegungsraum der Sentimatt. Und in diese frühlingshafte Atmosphäre treten auch schon bald 13 ehemalige Studierende der Spezialisierung Theaterpädagogik ein, die dem Ruf des Theaterspiels gefolgt sind und sich wieder einmal mit voller Ausdruckskraft ins szenische Spiel vertiefen und der Fährte möglicher Verwandlungen folgen möchten.

Die „Verwandlung“ lässt auch gar nicht lange auf sich warten. Denn schon mit den ersten Spielformen finden wir uns in neu kreierten Geschichten wieder, die ausgehend vom leitenden Themenfeld „Verwandlung“ entstanden sind. Doch nicht genug – verwobene und in neuen Verbindungen weitergesponnene Spielthemen wurden mit einem Improvisationsmodell erspielt und mündeten schliesslich in drei vorerst unabhängige szenische Miniaturen.

 

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Theater Forum Dehli

Eine besondere Expedition von Daniella Franaszek, Theaterpädagogin des ZTP.

Völlig unerwartet geschieht es: Während meiens Aufenthaltes in Südindien werde ich ans Theater Forum an der National School of Drama in Delhi eingeladen. Das Forum ist Teil des internationalen Theaterfestivals, das bereits zum 20. Mal durchgeführt wird. Gruppen aus ganz Indien, aus Asien und Europa sind angereist. Während drei Wochen findet im Campus der NSD ein dichtes Programm voller Theaterstücke und Performance statt. Thematisch verhandelt das Theater Forum dieses Jahr neue visuelle Sprachen im Theater.

20 Minuten habe ich, um dazu etwas zu präsentieren.

Serdendipität. Nie hätte ich gedacht, dass mich diese Reise für ein Kurzreferat nach Delhi führen wird.

Und schon geht es los. Ich stehe also in Dehli. Und habe 20 Minuten Zeit. Meine Zuhörer*innen und Zuschauer*innen schliessen die Augen, hören, wie ich mit Klebeband spiele. Sie assozieren dazu. Und schon sind wir mitten im Thema: ästhetischer Bildung initiiert durch ästhetische Erfahrungen.

Im Anschluss an diesen kurzen praktischen Einstieg sehen die Teilnehmenden Bilder, die unsere Arbeit im ZTP dokumentieren. Dazu hören sie meine Gedanken und Fragen zu unserer Arbeit am Zentrum Theaterpädagogik. Meine Zuhörer*innen sind ein dankbares und konzentriertes Publikum.

Die 20 Minuten verfliegen im Nu. Und sie hinterlassen bleibende Spuren. Hinterher folgt ein angeregter Austausch und bereichernde Fragen unter dem kühlen Frühlingshimmel von Delhi.

Und – wir werden herzlich eingeladen, wieder zu kommen. Ja, das werden wir. Wiederkommen für mehr! Für Austausch und Zusammenarbeit mit der Abteilung Theaterpädagogik an der NSD in Delhi.

Eine neue Expedition!

Ponkunnam

Die kleine Stadt am goldenen Hügel.

Eine Theaterexpedition in Südindien. Von Daniella Franaszek, Theaterpädagogin beim Zentrum Theaterpädagogik.

Es ist Samstagmorgen und vor der öffentlichen Bibliothek reihen sich eine Menge Schuhe.
Die Luft schwirrt von Stimmen – 21 Mütter, 15 Kinder und ein paar Jugendliche warten neugierig auf den Theaterworkshop “ Ist 7 viel? – Fragenfragen” der in ein paar Minuten beginnen wird. 
Ordentlich wird jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer im Buch eingetragen, das vor der Bibliothek liegt.
Wir sind bereit. Der schmale, lange Korridor der Bibliothek ist eingerichtet: Stühle liegen kreuz und quer, aufeinander getürmt oder hängen kopfüber am Fensterrahmen, Schnüre durch den Raum gespannt. Und überall hängen, liegen oder verstecken sich Fragen. 47 Fragen. Alle aus dem Buch “Ist 7 viel?”.
Vor dem Raum ein Brief, der zu einer Expedition, einer Entdeckungsreise einlädt. 

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Konzept: Objekttheater Schirm

Objekttheater Schirm

 

1./2. Klasse

In diesem Konzept wird von einem Schirm als Objekt ausgegangen, mit welchem man an verschiedene Orte oder Situationen reisen und in verschiedene Geschichten eintauchen kann. Der Schirm soll multifunktional als Objekt eingesetzt werden und führt mittels verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten zu differenzierter Auseinandersetzung mit dem Objekt.