Theaterästhtetische Ausdrucks- und Gestaltugsformen

Spezialisierung Theaterpädagogik

Im Rahmen des Spezialisierungsstudiengang Theaterpädagogik haben sich die Studierenden im Modul 3 unter der Leitung von Dieter Ockenfels mit theaterästhetischen Ausdrucks- und Gestaltungsformen auseinandergesetzt. Dabei stand die Arbeit mit neutralen und expressiven Masken sowie die darauf aufbauende Auseinandersetzung mit der „masque utilitaire“ im Zentrum. Unter Einbezug von dramaturgischen Gestaltungselementen erarbeiteten die Studierenden täglich szenische Miniaturen, die einerseits als Abschluss der jeweiligen Ausdrucksform präsentiert und andrerseits als Reflexionsmomente für die Weiterarbeit nutzbar gemacht wurden.

Auf der Suche nach unseren Träumen

Ein Theaterprojekt mit der ganzen Schule!

Projekteinblick beschrieben von Valeria Stocker

 

Das schukulu-special-Angebot „Theaterwoche im Schulhaus“ ermöglicht es Schulklassen und Lehrpersonen aus dem Kanton Luzern, unter der Leitung einer professioneller Theaterpädagogin neue künstlerische Arbeitsweisen zu erleben und die vielen Facetten eines theatralen Gemeinschaftswerkes zu erproben.

Im Rahmen dieses Angebotes entwickelte Valeria Stocker mit den Schülerinnen und Schülern der 1. – 9. Klasse der Rudolf Steiner Schule in Ebikon ein Theaterstück. Ausgehend von ihren Träumen liessen die SuS ihrer Fantasie freien Lauf. In einer ersten Phase wurde viel improvisiert und es entstanden neue wundersame Wesen und Welten. Parallel dazu begaben sich die SuS auf eine künstlerische Recherche und philosophierten u.a. zu den Fragen: Woher kommen unsere Träume? Warum träumen wir? Wer träumt was? Was ist mein liebster Traum? Und wovor habe ich Angst, was sind meine Albträume? Und was wäre wenn unsere Träume Realität würden? 

In einer weiteren Phase schrieb die Oberstufe gemeinsam mit der leitenden Theaterpädagogin aus all den szenischen Ideen der Kinder eine rahmende Geschichte: Die Geschichte der Traumfabrik. 

Weiterlesen

Theater mit Resonanz

Künstlerische Kunstvermittlung  – direkt!

Nachbereitung eines Theaterbesuches aus den Gastspielreihen des ZTP.

Ende Januar 2019 konnte eine 3./4. Klasse aus dem Schulhaus Maihof Luzern während einer Woche zusammen mit einer Theaterpädagogin des Zentrums Theaterpädagogik künstlerische Kunstvermittlung hautnah erleben. Dabei begingen die Schülerinnen und Schüler über einen künstlerisch-ästhetischen Weg einen kreativen Gestaltungsprozess bis hin zur eigenen kreativen Komposition am Ende der Woche.

Diese künstlerische Weiterbearbeitung wurde angeregt durch den Besuch des Theaterstückes „Nox“, das die Klasse im Rahmen der Gastspielreihe „Theaterperlen“ besucht hatte. Ausgehend vom gemeinsamen Reflektieren des besuchten Theaterstückes wurde über die Kunstform Theater ausgetauscht. Dabei setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Unerwarteten, dem Fremden und der Zeichenhaftigkeit von Theater auseinander.

Weiterlesen

Theaterwoche im Schulhaus

Fairplay – erleben – erfahren – erspielen!

Das schukulu-special-Angebot „Theaterwoche im Schulhaus“ ist ein Angebot für alle Schulklassen und Lehrpersonen im Kanton Luzern, die unter der Leitung einer professioneller Theaterpädagogin neue künstlerische Arbeitsweisen unmittelbar erleben und die vielen Facetten eines theatralen Gemeinschaftswerkes erproben möchten.

Für eine Begegnung und Zusammenarbeit dieser Art entschieden sich auch die Lehrpersonen und die Schülerinnen und Schüler einer 3./4. Primarklasse aus Rothenburg und tauchten während den vergangenen zwei Monaten in einen theaterästhetischen Prozess ein. 

Unter der Spielleitung einer Theaterpädagogin des ZTP und in Zusammenarbeit mit der Lehrperson begann das Projekt mit ersten theaterpädagogischen Spieleinheiten. Gleichzeitig wurde über mehrere Wochen durch Kreativaufgaben (in regulären Schulfächern verortet)  eine kunstspartenübergreifende Recherchephase  zum Thema „Fairplay“ eröffnet. Ausgehend von dieser Spurensuche und Sammelphase setzten sich die Spielenden durch Spielformen des Theaters intensiv mit der gewählten Thematik auseinander. Dabei konnten sie durch ergebnisoffene und experimentelle Arbeitsweisen künstlerische Prozesse  – wortwörtlich – am eigenen Leib erfahren. Als Schauspielerinnen und Schauspieler wurden die körpereigenen Ausdrucksmittel im Dienste der thematischen Auseinandersetzung in direkter Verbindung erfahrbar.  Der gesamte theaterästhetische Prozess wurde ausgehend von Spielinteressen und Ideen der Klasse gestaltet.

Dabei entstand das Gemeinschaftswerk „ANIMALS UNHAPPY? HAPPY?!?“, das am 13. Februar 2019 im Schulhaus Konstanzmatte Première feierte und vor andern Klassen und den Eltern mit grosser Spielfreude, viel Schwung und genüsslich integriertem Schluss-Fest-Apéro präsentiert wurde. 

Wenn das nicht Fairplay ist?

 

Theaterprojekte

Im Rahmen des Spezialisierungsstudium Theaterpädagogik  sind praxisvorbereitend 8 Konzepte für theatrale Projekte mit Kindern und Jugendlichen im Umfeld Schule entstanden, welche darauf warten, erprobt zu werden. Die Plattform Blog ZTP soll dazu dienen, diese Konzepte vorzustellen und möglichen Interessierten den Zugang zum Gesamtkonzept zu ermöglichen, Erfahrungen damit hier festzuhalten und über Erkenntnisse und Fragezeichen, welche in der Praxis entstehen, gemeinsam zu diskutieren.

Konzept: Objekttheater Schirm

Objekttheater Schirm

 

1./2. Klasse

In diesem Konzept wird von einem Schirm als Objekt ausgegangen, mit welchem man an verschiedene Orte oder Situationen reisen und in verschiedene Geschichten eintauchen kann. Der Schirm soll multifunktional als Objekt eingesetzt werden und führt mittels verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten zu differenzierter Auseinandersetzung mit dem Objekt.

Konzept: Glücks – Expo

Glücks – Expo

 

Stufenübergreifend.

Kindergarten – 5. Klasse

Das Projekt findet stufenübergreifend in einer Kindergartenklasse und einer 5. Klasse statt. Das Thema Glück steht dabei im Zentrum. Das Ziel ist es schlussendlich eine Glücks-Expo zu veranstalten. Mögliche Formen für die Glücks-Expo sind: Theaterstück mit verschiedenen „Glücksmomentszenen“ (Modell „Mama“), Ausstellung in verschiedenen Räumen und Publikum geht von Raum zu Raum. Ideen werden durch ästhetische Forschung gesammelt.

Während dem ganzen Prozess geht es darum:

  • Theaterpädagogik mittels Spielformen und forschenden Herangehensweisen kennenzulernen
  • die Ideen und schliesslich Ergebnisse der SuS anzuerkennen
  • das Team und vor allem die Altersdurchmischung zu erleben
  • Ermöglichung von ästhetischer Bildung
  • Spass am Spiel zu haben
  • Selbstständigkeit und Selbstverantwortung einzuüben
  • Eigene Stärken erkennen und anwenden

Konzept: Fatima und der Traumdieb

Fatima und der Traumdieb

 

Kindergarten – 4. Klasse

Dieses Konzept wurde ausgehend vom Bilderbuch“ Fatima und der Traumdieb“ von Rafik Schami, Els Cools und Olivier Streich entwickelt. Der erste Teil des Bilderbuchs wird bis zur Schlüsselstelle S.22 anhand von Bildern bzw. dem Beamer erzählt. Dann stellen Schülerinnen und Schüler ihre Gruppenträume szenisch dar und abschliessend wird der Schluss der Geschichte mithilfe des Erzählers szenisch ausgestaltet.

Konzept: Projektwoche Theater

Projektwoche Theater

 

18J +

Bei diesem Projekt geht es darum, eine Lagerwoche zu gestalten, welche den Teilnehmenden verschiedene Erfahrungen rund um Körper, Stimme, Bewegung und Theater ermöglichen. Dabei geht es nicht um eine abschliessende Aufführung, sondern um die Weiterentwicklung der persönlichen Kompetenzen. Um dieser Lagerwoche eine Ausganssituation und einen Rahmen zu geben, wird sie sich um das Thema „Ende und Neuanfang“ drehen. Somit werden verschiedene Erfahrungen möglich, welche sich individuell nach den persönlichen Erlebnissen richten.

Konzept: Wart’n wa mal ab, wa…

Wart’n wa mal ab, wa…

 

Oberstufe

 

Diese Konzept befasst sich mit dem Thema Warten.

Die konkrete Idee sieht so aus, dass ca. fünf Personen an einem Bahnhof warten. Da dabei schräge Gedankengänge ablaufen, sitzen die Wartenden auf einer schrägen Bank. Sie formulieren ihre Gedankengänge als Monologe aus, welche danach als Szenen von anderen Spielenden dargestellt werden. Die Gedanken, welche die Wartenden haben, werden von den Spielenden in verschiedenen Formen erarbeitet und danach gruppenweise szenisch ausgearbeitet.

Schlussendlich ist das Ziel, dass man sieht, dass ein grosser Teil des Alltags auf dem Warten basiert. Sogar das ganze Leben als Warten gesehen werden kann. Es gibt somit kleiner, unbedeutendere Wartesituationen und auch solche, welche Lebensziele zeigen. Diese Metaebene wird aber nicht konkret angesprochen, sondern als Interpretationsraum der Zuschauer stehen gelassen. Mit den Spielenden hingegen wird das Thema anhand von Recherchen erarbeitet und erfasst.