Flüssiges Gold

Theaterprojekt Projektunterricht Schule Neuenkirch

Im Rahmen des Projektunterrichtes haben sich auch dieses Jahr wieder viele Jugendliche mit Schauspiel, Bühnenbild, Kostümgestaltung und Bühnentechnik auseinandergesetzt. Unter der Leitung von Kristin Bieri (Kostüme), Ursula Ulrich (Schauspiel) und Siggi Strack (Bühnenbild) haben 21 Schülerinnen und Schüler gemeinsam ein kurzes Theaterstück entwickelt. Dieses konnten sie am 17. Juni 2020 im Pfarreiheim Neuenkirch präsentieren. Um den Schutzmassnahmen des BAG gerecht zu werden, wurde die Zuschauer*innenzahl beschränkt und die drei Vorstellungen einem kleinen Publikum präsentiert.

Die Projektzeit war dieses Jahr eine ganz besondere Herausforderung. Mitten im inspirierenden Tun mussten die kreativen Prozesse auf Eis gelegt werden. Das Theatervirus hatte dann jedoch dem Corona-Virus glücklicherweise getrotzt und noch während der Corona-Pause haben die Spielenden Theatertexte, die Kostümbildnerinnen Entwürfe für Kleider und die Bühnenbilder*innen Vorschläge für die Bühne entworfen.

Kurze inhaltliche Verführung

Die Erde ist nicht mehr bewohnbar. Eine Gruppe letzter Überlebender rettet sich 2035 auf einen Planeten, der die Lebensgrundlagen zum Neuanfang bietet. Gelandet auf dem neuen Planeten blicken die Überlebenden zurück auf ihre Vergangenheit auf der Erde. Dabei spielen Macht, Freidenker-Lebensweisen, Unterdrückung und der langsame Zerfall der Lebensgrundlagen eine zentrale Rolle.

Virus

Das Theaterperformance-Tagebuch; eine Anleitung zur praktischen Umsetzung

Das Jahr 2020 steht ganz im Zeichen des Corona Virus. Gesellschaftliche Herausforderungen prägten und prägen auch weiterhin unseren Alltag. Gewohnheiten verlieren an Gültigkeit und neue Massnahmen schränken das Leben ein. Gleichzeitig öffnen sich alte und neue Türen.

«Virus» bearbeitet den aktuellen Stoff «Corona – Zeit». Dieses fiktive Projekttagebuch soll Lehrpersonen einen Weg eröffnen, mit ihrer Klasse mit theaterpädagogischen und performativen Elementen die Corona-Zeit zu bearbeiten, persönliche Erfahrungen zu verarbeiten und den Fragen und Fundstücken dieser Zeit eine Stimme geben.

Um dieser Idee Raum zu verschaffen, spannten Anfang Mai, kurz vor der Öffnung der Volksschule die Beratungsstelle Theaterpädagogik der PH FHNW und das Zentrum Theaterpädagogik der PH LU digital zusammen und entwickelten eine exemplarische Vorlage zu einer Theaterperformance, die den Stoff «Zeit mit Corona» für den schulischen Kontext, aufgreift.

Dabei orientierten sich die drei Autorinnen Ursula Ulrich, Ramona Gloor und Regina Wurster an der Theaterkartei «Theaterluft» sowie an der Broschüre: «Theater erspielen» – 7 Schritte zur Realisierung.

Das Projekttagebuch, Beratungen zur konkreten Umsetzung und mögliche Begleitungen im Klassenzimmer können beim Zentrum Theaterpädagogik bei ursula.ulrich@phlu.ch kostenneutral bezogen werden.

Interessiert?

Wir freuen und auf Ihre Anfrage!

«Online-Bilderbuch-Spielideen»

Neue theaterpädagogische Beratungsmaterialien online

Ab dem 11. Mai 2020 stellt das Zentrum Theaterpädagogik einmal wöchentlich eine neue Bilderbuchempfehlung mit konkreten Spielideen dazu online. Diese erscheinen als Broschüre auf der Webseite des ZTP unter «Beratung und Angebote».

Ob die Bilderbücher zum Staunen, Zuhören, Malen, zum Spielen oder zum Erfinden neuer Geschichten, zu einem Theaterprojekt verleiten oder gar die Welt auf den Kopf zu stellen vermögen, das wird sich zeigen…

Wir freuen uns, im Rahmen der «Online-Bilderbuch-Spielideen» einen anregenden Spielraum zu eröffnen. In diesem Sinne wünschen wir viel Neugier, viele kleine Entdeckungen und grosse Lust, den eigenen Alltag zu überraschen.

Theaterästhtetische Ausdrucks- und Gestaltugsformen

Spezialisierung Theaterpädagogik

Im Rahmen des Spezialisierungsstudiengang Theaterpädagogik haben sich die Studierenden im Modul 3 unter der Leitung von Dieter Ockenfels mit theaterästhetischen Ausdrucks- und Gestaltungsformen auseinandergesetzt. Dabei stand die Arbeit mit neutralen und expressiven Masken sowie die darauf aufbauende Auseinandersetzung mit der „masque utilitaire“ im Zentrum. Unter Einbezug von dramaturgischen Gestaltungselementen erarbeiteten die Studierenden täglich szenische Miniaturen, die einerseits als Abschluss der jeweiligen Ausdrucksform präsentiert und andrerseits als Reflexionsmomente für die Weiterarbeit nutzbar gemacht wurden.

Auf der Suche nach unseren Träumen

Ein Theaterprojekt mit der ganzen Schule!

Projekteinblick beschrieben von Valeria Stocker

 

Das schukulu-special-Angebot „Theaterwoche im Schulhaus“ ermöglicht es Schulklassen und Lehrpersonen aus dem Kanton Luzern, unter der Leitung einer professioneller Theaterpädagogin neue künstlerische Arbeitsweisen zu erleben und die vielen Facetten eines theatralen Gemeinschaftswerkes zu erproben.

Im Rahmen dieses Angebotes entwickelte Valeria Stocker mit den Schülerinnen und Schülern der 1. – 9. Klasse der Rudolf Steiner Schule in Ebikon ein Theaterstück. Ausgehend von ihren Träumen liessen die SuS ihrer Fantasie freien Lauf. In einer ersten Phase wurde viel improvisiert und es entstanden neue wundersame Wesen und Welten. Parallel dazu begaben sich die SuS auf eine künstlerische Recherche und philosophierten u.a. zu den Fragen: Woher kommen unsere Träume? Warum träumen wir? Wer träumt was? Was ist mein liebster Traum? Und wovor habe ich Angst, was sind meine Albträume? Und was wäre wenn unsere Träume Realität würden? 

In einer weiteren Phase schrieb die Oberstufe gemeinsam mit der leitenden Theaterpädagogin aus all den szenischen Ideen der Kinder eine rahmende Geschichte: Die Geschichte der Traumfabrik. 

Weiterlesen

Theater mit Resonanz

Künstlerische Kunstvermittlung  – direkt!

Nachbereitung eines Theaterbesuches aus den Gastspielreihen des ZTP.

Ende Januar 2019 konnte eine 3./4. Klasse aus dem Schulhaus Maihof Luzern während einer Woche zusammen mit einer Theaterpädagogin des Zentrums Theaterpädagogik künstlerische Kunstvermittlung hautnah erleben. Dabei begingen die Schülerinnen und Schüler über einen künstlerisch-ästhetischen Weg einen kreativen Gestaltungsprozess bis hin zur eigenen kreativen Komposition am Ende der Woche.

Diese künstlerische Weiterbearbeitung wurde angeregt durch den Besuch des Theaterstückes „Nox“, das die Klasse im Rahmen der Gastspielreihe „Theaterperlen“ besucht hatte. Ausgehend vom gemeinsamen Reflektieren des besuchten Theaterstückes wurde über die Kunstform Theater ausgetauscht. Dabei setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Unerwarteten, dem Fremden und der Zeichenhaftigkeit von Theater auseinander.

Weiterlesen

Theaterwoche im Schulhaus

Fairplay – erleben – erfahren – erspielen!

Das schukulu-special-Angebot „Theaterwoche im Schulhaus“ ist ein Angebot für alle Schulklassen und Lehrpersonen im Kanton Luzern, die unter der Leitung einer professioneller Theaterpädagogin neue künstlerische Arbeitsweisen unmittelbar erleben und die vielen Facetten eines theatralen Gemeinschaftswerkes erproben möchten.

Für eine Begegnung und Zusammenarbeit dieser Art entschieden sich auch die Lehrpersonen und die Schülerinnen und Schüler einer 3./4. Primarklasse aus Rothenburg und tauchten während den vergangenen zwei Monaten in einen theaterästhetischen Prozess ein. 

Unter der Spielleitung einer Theaterpädagogin des ZTP und in Zusammenarbeit mit der Lehrperson begann das Projekt mit ersten theaterpädagogischen Spieleinheiten. Gleichzeitig wurde über mehrere Wochen durch Kreativaufgaben (in regulären Schulfächern verortet)  eine kunstspartenübergreifende Recherchephase  zum Thema „Fairplay“ eröffnet. Ausgehend von dieser Spurensuche und Sammelphase setzten sich die Spielenden durch Spielformen des Theaters intensiv mit der gewählten Thematik auseinander. Dabei konnten sie durch ergebnisoffene und experimentelle Arbeitsweisen künstlerische Prozesse  – wortwörtlich – am eigenen Leib erfahren. Als Schauspielerinnen und Schauspieler wurden die körpereigenen Ausdrucksmittel im Dienste der thematischen Auseinandersetzung in direkter Verbindung erfahrbar.  Der gesamte theaterästhetische Prozess wurde ausgehend von Spielinteressen und Ideen der Klasse gestaltet.

Dabei entstand das Gemeinschaftswerk „ANIMALS UNHAPPY? HAPPY?!?“, das am 13. Februar 2019 im Schulhaus Konstanzmatte Première feierte und vor andern Klassen und den Eltern mit grosser Spielfreude, viel Schwung und genüsslich integriertem Schluss-Fest-Apéro präsentiert wurde. 

Wenn das nicht Fairplay ist?

 

Theaterprojekte

Im Rahmen des Spezialisierungsstudium Theaterpädagogik  sind praxisvorbereitend 8 Konzepte für theatrale Projekte mit Kindern und Jugendlichen im Umfeld Schule entstanden, welche darauf warten, erprobt zu werden. Die Plattform Blog ZTP soll dazu dienen, diese Konzepte vorzustellen und möglichen Interessierten den Zugang zum Gesamtkonzept zu ermöglichen, Erfahrungen damit hier festzuhalten und über Erkenntnisse und Fragezeichen, welche in der Praxis entstehen, gemeinsam zu diskutieren.

Konzept: Objekttheater Schirm

Objekttheater Schirm

 

1./2. Klasse

In diesem Konzept wird von einem Schirm als Objekt ausgegangen, mit welchem man an verschiedene Orte oder Situationen reisen und in verschiedene Geschichten eintauchen kann. Der Schirm soll multifunktional als Objekt eingesetzt werden und führt mittels verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten zu differenzierter Auseinandersetzung mit dem Objekt.

Konzept: Glücks – Expo

Glücks – Expo

 

Stufenübergreifend.

Kindergarten – 5. Klasse

Das Projekt findet stufenübergreifend in einer Kindergartenklasse und einer 5. Klasse statt. Das Thema Glück steht dabei im Zentrum. Das Ziel ist es schlussendlich eine Glücks-Expo zu veranstalten. Mögliche Formen für die Glücks-Expo sind: Theaterstück mit verschiedenen „Glücksmomentszenen“ (Modell „Mama“), Ausstellung in verschiedenen Räumen und Publikum geht von Raum zu Raum. Ideen werden durch ästhetische Forschung gesammelt.

Während dem ganzen Prozess geht es darum:

  • Theaterpädagogik mittels Spielformen und forschenden Herangehensweisen kennenzulernen
  • die Ideen und schliesslich Ergebnisse der SuS anzuerkennen
  • das Team und vor allem die Altersdurchmischung zu erleben
  • Ermöglichung von ästhetischer Bildung
  • Spass am Spiel zu haben
  • Selbstständigkeit und Selbstverantwortung einzuüben
  • Eigene Stärken erkennen und anwenden