„Sorry Frou Ärde“

Eine Klimaverwandlungs-Theaterwoche an der 4.Primarschule Sempach in Zusammenarbeit mit schukulu

In der Schule Sempach ereignete sich vergangene Woche Merkwürdiges: Der Urwald ist verdampft, der Fluss ist weggeflossen, die Savanne hat sich aus dem Staub gemacht, das Meer hat sich in Luft aufgelöst und der Gletscher ist davon geschwitzt. Ob es da einen Zusammenhang mit der Mülldeponie in der Aula gibt? – Eine Klimaverwandlung mit dem Titel „Sorry Frou Ärde!“

Zeit im Einmachglas

Zeit im Einmachglas I

Am 25.4.22 startete der neue Spezialisierungsstudiengang mit 20 Studierende der PH Luzern. Im Rahmen des ersten Moduls spielen&erfinden entstanden bereits am ersten Tag szenische Miniaturen. Davon ausgehend wurde während der gesamten Blockwoche mit unterschiedlichsten Spuren konservierter Zeit experimentiert und szenisch be- und verarbeitet.

Zeit im Einmachglas II 

Im Zentrum des zweiten Tages stand die theatrale Figurenarbeit und damit verbunden die versteckten Geheimnisse, die die Zeit in den Figurenbiografien hinterlässt.

Zeit im Einmachglas III 

Szenische Miniaturen ausgehend von einer Philosophierunde zu „Kurzeweile“. Gibt es sie noch? Ist sie langweilig?

Zeit im Einmachglas IIII

Szenische Experimente ausgehend von einem dramaturgischen Modell, das eine „Mangelsituation“ als Ausgangslage nimmt und jegliche inhaltliche Scheu zur Wiederherstellung des „Gleichgewichtes“ überwindet.

Zeit im Einmachglas IIIII

Verbunden durch das Ticken der Zeit erzählten die 20 Studierenden des Spezialisierungsstudium Theaterpädagogik fünf kurze Geschichten, welche alle „konservierte Zeit“ als gemeinsamen Ausgangspunkt nutzen.

schukulu Resonanzwoche

Erfindungen, die die Zukunft braucht!

Im vergangenen Herbst 2021 besuchten die 6.Klässler:innen aus Neuenkirch im Rahmen der Gastspielreihe «Theaterperlen» in Neuenkirch das Stück «Hirnsausen». Ausgehend davon haben sich die Lehrpersonen entscheiden, der nachhaltigen Nachbereitung einen gebührenden Raum zu ermöglichen und ästhetische Bildung in den Mittelpunkt zu stellen.

Und schon stecken wir mitten in der ersten Theaterwoche: Umgeben von Installationen und Erfindungen, vielen Fragen und herrlichen Ideen. Angeregt durch die Inhalte des besuchten Theaterstückes trat die Auseinandersetzung mit Erfindungen, die die Zukunft braucht, in den Mittelpunkt. Begleitet von einer Theaterpädagogin wurden erste Ideen aufgenommen, spielerisch vertieft und ausgeleuchtet. Die Schüler:innen haben sich davon ausgehend gestalterisch und kreativ aktiv mit Themen und den persönlichen Blick auf den Alltag auseinandergesetzt.

Entstanden sind dabei vier aus Elektroschrott konstruierte Erfindungen, welche in unterschiedlicher Weise einen Anteil an eine wünschenswerte Zukunft übernehmen. Da gibt es beispielsweise die Teleportations-Vergrösserungsmaschine. Diese ermöglicht es den Menschen, in Lichtgeschwindigkeit in andere Teile der Welt zu reisen – und dies ohne Treibstoff. Gefolgt wird diese Erfindung von «Robi dem Roboter», der den Menschen den Alltag mit seinem Können um Vieles vereinfacht und ihnen Zeit schenkt, füreinander da zu sein. Der «Ultimator» ist eine Erfindung, die die Abfallberge in cleverer Weise nutzt und diesen in äusserst nützliche Alltagsgegenstände umwandelt. Wichtig zu wissen – er hat eine automatische Sperre für zukunftsschädigende Verwandlungen einprogrammiert. Und zu guter Letzt ist da auch noch die Herzens-Wunsch-Erfüllungs-Maschine. Diese reagiert äusserst sensibel auf Wünsche der Menschen. Aber auch sie selektiert diese genau und erfüllt nur jene Wünsche, die durch die äusserst genaue Wunschanalyse gutgeheissen werden.

Eine eindrückliche Theaterwoche. Über die Kunstform Theater setzen sich die Schüler:innen intensiv mit Themen der Zukunft, mit dem Nicht-Messbaren, dem Unerwarteten und mit der Nachhaltigkeit gegenüber unserem Planeten auseinander. Und nicht zu Letzt haben die Kids in den gemeinsamen Spielanlässen eine Vielfalt von überfachlichen Kompetenzen anwenden und verfeinern und die eine oder der andere sich in einer ganz neuen Rolle zeigen und erleben können.

Am «Internationalen Kongress für Erfindungen, die die Zukunft braucht» werden vom 31. Mai bis zum 3 Juni 2022 in Neuenkirch alle Erfindungen einem interessierten Publikum präsentiert. Und wer weiss, vielleicht schafft es die eine oder andere Erfindung, die Zukunft schon jetzt in neue Bahnen zu leiten.

Theaterclub der PH Luzern – Spezialisierungsmodul 4 (JG. 20)

«Bilderbücher für Kinder? Ja genau, das Thema ist Bilderbücher für Kinder.»

Am 11. Oktober begann für 17 Studierende der Pädagogischen Hochschule die Probenarbeit für den Theaterclub unter der Leitung von Reto Ambauen. Das Thema, unter welchem gearbeitet wurde, sah Bilderbücher für Kinder vor. Als erstes mussten die Studierenden die verschiedenen Bilderbücher kennenlernen und sich schon einmal Gedanken machen, wie diese auf der Bühne dargestellt werden könnten. Es handelte sich nicht nur um deutsche Bilderbücher, sondern auch um französische Kinderbücher, welche die Französischkenntnisse jedes Studierenden herausforderten.

Die erste Aufgabe war es, gruppenweise die vier verschiedenen Geschichten den Mitstudierenden theatralisch vorzustellen. Dabei ging es vor allem darum, den Inhalt der Geschichte spannend und ideenreich auf der Bühne zu präsentieren. Die vier verschiedenen Geschichten hatten jedoch alle eine eindeutige Vorgabe für das Spiel. So sollten beispielsweise das Maskenspiel oder das Schattentheater mit einer Geschichte umgesetzt werden. Die Umsetzung der einzelnen Geschichten war den Studierenden jedoch freigestellt. Anhand der Anregungen und den Tipps von Reto Ambauen, sowie den Mitstudierenden, konnten die Ideen schliesslich verfeinert und nochmals überdenkt werden. Die restlichen Tage wurden dann explizit in Gruppen für die Weiterarbeit je einer ausgewählten Geschichte verwendet. Dabei wurde weiter ausprobiert, Anregungen umgesetzt und geübt, sowie passende Requisiten zum Theaterspiel gebastelt. Zudem galt es, den Sprechtext auf Papier zu bringen. Am Freitag war es soweit. Die ausgearbeiteten, geprobten und in Theater verfassten Geschichten wurden vorgestellt. Dabei wurden den Studierenden weitere Feedbacks und Tipps zur Weiterarbeit mit den Geschichten gegeben, um damit  in den nächsten Blockwochen, die im April stattfinden, die verschiedenen Geschichten so zu gestalten, dass sie bühnenreif für die Aufführungen sind.

Die 5 Tage begannen stets aktiv. Anhand verschiedener Spielformen/Aufwärmideen wurden die Studierenden am Morgen geweckt. Dabei waren Reaktionsspiele und  Tempospiele dabei, sowie Spiele mit dem eigenen Körper.
Zudem gab es auch spannende Imputs zu verschiedenen Spielformen, wie beispielsweise das Maskenspiel, welches genauer angeschaut  wurde mit  Fragen wie: «Was ist nun wichtig beim Maskenspiel?» und «Auf was muss beim Maskenspiel geachtet werden?».

Die Studierenden blicken auf eine spannende und lernreiche Woche zurück und schauen mit voller Begeisterung auf die nächste Blockwoche, um die verschiedenen Geschichten spannend und bühnengemäss zu gestalten.
Die Aufführungen für das Theater finden in der Woche vom 2.-7.Mai statt.

Text & Bild: Olivia Iten (Spezialisierungsstudium Theaterpädagogik)

34. Luzerner Schultheatertage

LABYRINTH

7. bis 10. Juni 2022 Theaterpavillon Luzern

Die Ausschreibung ist da! Jetzt anmelden!

Für wen?

Für spiel- und experimentierfreudige Lehrpersonen und Schüler*innen aller Schulstufen aus der ganzen Zentralschweiz – mit oder ohne Theatererfahrung!

Irgendwo zwischen hineinbegeben und hinaustreten, zwischen gehen und stehen und suchen und finden, eröffnen sich die Abenteuer im Labyrinth. Unterwegs zwischen Eingang und Ausgang tauchen sie auf: die Wege, die Abzweigungen, die Sackgassen! Vielleicht wird sich jemand verlieren. Verwirrt umherirren? Die Richtung ändern oder aber diese unbeirrt beibehalten. Sich möglicherweise voller Freude verstecken, um andere zu necken und mit vorausahnender List den Weg durchs Labyrinth sich merken. Manchmal wird gar ein längst vergessenes Rätsel gelöst oder eine Mutprobe nimmt ihren Lauf. Doch lauf nicht zu schnell, denn es könnte durchaus sein, dass die Eile immer tiefer in die Irre führt und der Reiz zum Hindurchgehen eventuell nur zusammen mit dem Gefühl der Übersicht ein Vergnügen bereitet. Ja, so liegt es denn da, vor uns, um uns oder hinter uns und vermag die unterschiedlichsten Gefühle zu wecken, um uns auf dem Gang durchs Labyrinth vielleicht grad selber neu zu entdecken? Denn – «wer des Knäuels zartes Ende hält, der schlingt sich wohl durchs Labyrinth der Welt.» (Goethe)

Theaterproduktion

Im Rahmen der thematischen Ausgangslage „LABYRINTH“ gibt es die Möglichkeit, begleitet von Theaterpädagog*innen des Zentrum Theaterpädagogik der PH Luzern während des Schuljahres eine eigene Theaterproduktion zu realisierenund diese während der Festivalwoche interessierten Schulklassen zu zeigen. Für den theaterpädagogischen Prozess stehen eine hierfür zusammengestellte Spiel-, Materialien- und Methodensammlung bereit.

Eine Einstiegsveranstaltung (Prolog; 20.Oktober 2021) und verschiedene Weiterbildungsangebote ermöglichen interessierten Lehrpersonen praktische Spielimpulse, thematische Anregungen, Ideen zur Gestaltung von Bühnenproduktionen und organisatorische Hilfestellungen direkt zu erproben.

Die Teilnahme an den Theatertagen ist kostenlos.

Erlebnistag Theater?

Dieses Angebot ist eine Mischung aus «Theatersehen und eigene Spielerfahrungen machen». Während eines ganzen Tages setzen sich die Spielenden mit dem Thema «LABYRINTH» auseinander, schlüpfen in verschiedene Rollen und gestalten den Tag aktiv mit: als wertschätzendes Publikum und als kreative Spielende.

Die Teilnahme am Erlebnistag ist kostenlos.

Dokumentation Schultheatertage 2021

ACHTUNG: Die Dokumentation der 33. Luzerner Schultheatertage ist da!

Schultheatertage – Theaterpädagogik – Lehrpersonen – Beratungen und Angebote – phlu.ch

Im Rahmen der thematischen Ausgangslage „ACHUTUNG!?“ haben 22 spiel- und experimentierfreudige Lehrpersonen und 247 Schüler*innen aller Schulstufen aus der ganzen Zentralschweiz die Möglichkeit genutzt, eine eigene Theaterproduktion zu realisieren. Dabei konnte ein besonderes Augenmerk auf einen direkten Umgang mit ästhetischen und künstlerischen Wahrnehmungsweisen und Ausdrucksformen gerichtet werden. In unterschiedlicher Weise wurden Möglichkeiten eröffnet und Räume geschaffen, die kulturelle und ästhetische Bildung im Rahmen von Theaterprojekten durch theaterästhetische Spiel- und Experimentierräume hautnah erlebbar machen. Entsprechend der Vielfalt von unterschiedlichen künstlerischen Zugängen, Lernformen und Ausdrucksweisen stand eine vertiefte Auseinandersetzung mit lebensweltlichen Inhaltsbezügen im Zentrum. Hierfür wurden die Spielleitenden und ihre Schulklassen während des Schuljahres von acht Theaterpädagog*innen des Zentrum Theaterpädagogik der PH Luzern begleitet. Das diesjährige Thema «Achtung!?» diente den teilnehmenden Klassen als Forschungsfrage, als Ideensprungbrett, als Verbindung zur Lebenswelt, als Fantasiegenerator oder als Expeditionsausrichtung.

Was während diesen offenen theatralen Prozesse entwickelt, verhandelt, transformiert und in theatral-performative Formen gebracht wurde, faszinierte und berührte. Und dies gleich in doppelter Weise. Einerseits wurde während den Aufführungen eine beeindruckende Sammlung von Stücken sichtbar. Andrerseits konnte ausgehend von den Nachgesprächen mit den spielenden Klassen und den Spielleitenden erahnt werden, dass die theaterästhetischen Prozesse der einzelnen Klassen ästhetische Bildung begünstigen. Neben theatral spannenden, anregenden und herausfordernden Theaterstücken und unter Einbezug interessanter Gestaltungsformen und Ausdrucksmitteln, konnte eine sorgfältige und vertiefte Auseinandersetzung mit künstlerischen Arbeitsweisen erlebbar werden, in welchen das individuelle Potenzial der Ausdruckskraft und die persönliche Entwicklung der Spielenden gestärkt und somit künstlerisch-ästhetische Vermittlungsarbeit weiterentwickelt werden können.

Entstanden sind 17 ganz unterschiedliche Theaterstücke, theatrale Miniaturen, szenische Collagen, kunstspartenübergreifende Performances und szenische Experimente. 247 spielbegeisterte Schülerinnen und Schülern aus den Kantonen Luzern (13 Projekte), Zug (3 Projekte) und Schwyz (1 Projekt) bekamen dabei die Möglichkeit ihre lebensweltlichen Erfahrungen in theatrale Prozesse einfliessen und transformiert als Bühnenstück zu erleben.

Wie genau das in Zeiten von Corona dennoch möglich war?

Ausgehend von der aktuellen Corona-Situation und überzeugt davon, dass gerade durch diese neue Situation Theater als soziale Kunstform wichtig ist, passten wir in Absprache mit der DVS den Verlauf der diesjährigen Schultheatertage mehrmals neu den wechselnden Probe- und Präsentationsmöglichkeiten an. Das war eine Herausforderung. Denn – da war viel Unsicherheit. Und Verunsicherung. Da waren wechselnde Vorgaben. Und Masken. Distanz. Und gleichzeitig die unbändige Spielfreude. Die Lust, das selbst Kreierte einem Publikum zu zeigen. Doch darf man das? Und wenn ja, wie? Und wo? – Ja, das war eine Herausforderung. Für alle.

Alle Achtung!  

Glücklicherweise konnten wir kurz vor der Festivalwoche schliesslich erleichtert entscheiden, die entstandenen Stücke vor einem kleinen Publikum zu präsentieren. Eine Erleichterung. Für alle!

Rückblickend auf dieses herausfordernde Jahr bleiben uns viele bewegende und berührende Arbeitsprozesse und daraus hervorgehende Bühnenpräsentationen in Erinnerung. Auch die Auseinandersetzung mit Theater in «distanzierten Zeiten» hat unser Schaffen geprägt.

Sommer-Theaterwoche

Theater-kreative Entdeckungsreise rund ums Thema Fliegen.

Acht theaterfreudige Kinder zwischen 8 und 11 Jahren entdeckten zusammen mit einer Theaterpädagogin des Zentrum Theaterpädagogik und einer Studentin der PH Luzern (im Rahmen der Bachelorarbeit) vom 12. bis 16. Juli 2021 die Welt des Erfindens, Fantasierens und Spielens.

Dem Ruf einer äusserst mysteriösen Einladungskarte auf die weit entfernten Fidschi-Inseln folgend eroberte die experimentier- und spielfreudige Truppe mit perfekt konstruierten Flug-, Schwimm- und Fahrzeugen schon bald die weite Welt. Gemeinsam brachen die Eingeladenen auf, um auf den Spuren der entdeckten Schatzkarte zahlreiche Abenteuer, Mutproben und Fremdsprachen (inklusive das selbst erfundene „fidschianisch“) zu meistern.

Und – fast ohne es zu merken hat sich durch die frei-beflügelte Fantasie eine neue Geschichte den Weg in die Welt gesucht und… ihn gefunden. Festgehalten wurde die kriminellen Reise und Schatzsuche zu den Fidschi-Inseln in theatralen Standbildern, welche als Überraschung für die Spieltruppe zu einem neuen eigenen „Bilderbuch“ zusammengestellt wurden.

Was für ein Schatzmomente!

Theaterprojekt „Freiheit oder Macht?“

Projektunterricht Schule Neuenkirch

«Freiheit oder Macht»

Im Rahmen des Projektunterrichtes haben 11 Schauspieler*innen, 5 Bühnenbildner*nnen / Techniker*innen und 2 Kostümbildnerinnen unter der Leitung des ZTP und der Fachlehrperson für BG der Schule Neuenkirch gemeinsam das Theaterstück „Freiheit oder Macht – alles durch Fortschritt gemacht.“ entwickelt. Am 23./24. Juni 2021 wurden vier Aufführungen vor einem auserwählten Publikum im Pfarreiheim Neuenkirch gespielt.

Kurze inhaltliche Verführung: Der weltbekannte Professor hält seit Jahren seine Erfindung versteckt, weil mit der Benutzung dieser Erfindung – «das Teil» genannt – sein Magieskop die Fähigkeit erlangt, alle Wünsche der Menschheit wahrzumachen. Zwei junge aufstrebende Informatikerinnen, Frau Salzberg und Frau Paso, kommen diesem Geheimnis auf die Spur, stehlen «das Teil» und bauen eine Kopie des Magieskopes – und setzen dadurch die «absolute Freiheit frei».

Was passiert, wenn die Menschheit der totalen Freiheit ausgesetzt ist kann erahnt werden: auf die erste Euphorie und auf das daraus resultierende Chaos der Streit, was wiederum den sehnlichen Wunsch nach einer neuen Ordnung auslöst.

Masken- und Objektspiel – Theaterspiel online

Dass das Maskentragen im theatralen Verständnis noch ganz andere Bedeutungen und (Aus-)Wirkungen haben kann, damit beschäftigen sich Studierende der PH Luzern während der Spezialisierungswoche Theaterpädagogik.

Im verspielten Erproben von Masken- und Objekten setzen sie sich unter der Leitung von Dieter Ockenfels – individuell suchend – praktisch erprobend und reflektierend – online geleitet – mit ästhetischen Gestaltungsmitteln auseinander. Neue (digitale) Unterrichtsformen eröffneten den Studierenden das Erproben und Entwickeln von bewegungsorientierten und ganzheitlichen Spiel- und Darstellungsmöglichkeiten mit neuen kreativen theatralen Gestaltungsformen. Künstlerische und dramaturgische Prinzipen (wie beispielsweise chorische und choreografische Elemente, Rhythmus, Geräusche usw.) konnten in konkreten Spielanlässen auch im kleinen, eigenen Erarbeiten angewendet werden.

Und – abschliessend lässt sich nicht ganz verheimlichen, dass animatorische und theaterpädagogische Prinzipien in Bezug auf wechselwirkende, emotionale und körperbezogene Ausdrucksformen im Kontext zweidimensionaler Präsentationsformen die Vorfreude erheblich verstärken, Theater – als soziale Kunstform – bald wieder analog erfahren und erleben zu können.

Auf den Spuren der Ästhetischen Expedition «Verschenkte Ideen»…

Das Geschenk an die «Schule mit Zukunft».

Eigentlich wäre doch alles anders geplant gewesen. Eigentlich. Denn Feste sollen gebührend gefeiert werden. Und ein Geschenk wäre ja auch schon parat gewesen. Ein Geschenk, das kreativ eroberte Räume der Schule gezeigt hätte. Ein Geschenk, das den gestalterischen Umgang mit neuen Ideen genauer zu beforschen versuchte.

Doch leider musste am 30.Oktober 2020 der feierliche Anlass abgesagt werden. Und somit unser Geschenk kurzerhand in eine neue, virtuelle Form gebracht werden. Denn ganz lassen konnten wir es natürlich nicht. Wollten wir die DVS doch trotzdem überraschen mit unserem Geschenk.

Und so übergaben wir zum erfolgreich abgeschlossenen Projekt „Schulen mit Zukunft“ unser Geschenk in digitaler Form.

Hier geht’s zur Präsentation unserer verschenkten Ideen.

Und zu guter Letzt unser Fazit:

Was geblieben ist und virus-resistente Wege sucht: die Lust zu spielen, zu erfinden, zu erzählen, zu gestalten! Zum Beispiel aus einer „Kiste nix“! Weiter… in die Zukunft der Schule, in welcher künstlerische Herangehensweisen eine Möglichkeit eröffnen, die forschende Haltung und die Experimentierfreude als Zukunftskompetenz weiter zu entwickeln.