Ästhetische Expedition „Verwandlung“

Ein Weiterbildungsworkshop für Theaterpädagog*innen 

In einem gemeinsamen Workshop mit acht Theaterpädagog*innen des Zentrum Theaterpädagogik der PH Luzern und der Beratungsstelle Theaterpädagogik der PH FHNW gingen wir am 14. März 2019 auf Expedition. Im Zentrum der Weiterbildung stand eine erfahrungsbasierte Auseinandersetzung mit dem neu entwickelten Format „Ästhetische Expeditionen“.

wandeln

verwandeln

Verwandlung


Ausgehend vom Vermittlungsformat „Ästhetische Expeditionen“ begaben wir uns auf eine ästhetische Spurensuche. Als gemeinsame Ausgangslage stand der Begriff „Verwandlung“ im Zentrum. Initiiert wurde die Expedition mit dem Element „gewohnte Welt“. Dabei wurden in Bezug auf die verbindende Thematik „Verwandlung“ ausgehend von der Alltagswelt der Teilnehmenden Hintergrundwissen, Deutungen, Interpretationen, Erfahrungen, Erlebnisse, … notiert, skizziert, gesammelt, dokumentiert. 

Unter Einbezug des Elementes „Unruhe“, welche die gewohnte Sicht auf den Begriff „Verwandlung“ mit den Spielmaterialien Plastik und Klebeband zu verbinden suchte, wurden experimentierende, konstruierende, gestaltende, kombinierende und komponierende Handlungsweisen ermöglicht und somit das Element „Ruf des Abenteuers“ direkt erlebbar. Anschliessend verführte das Element „Spuren ordnen“ zu einer Auslegeordnung von Fundstücken, welche als Inspirationsquelle für szenische Auseinandersetzung dienten.

Um die ausgelegten Spuren weiterzuarbeiten, wurde vorerst ein „Forschungsinstrument“ dafür vorgestellt. Dieses war ein Improvisationsmodell, welches losgelöst von inhaltlichen Bezügen zur Spurensuche vorerst als Modell kennengelernt wurde. Das darauf folgende Aufeinandertreffen von „Forschungsinstrument“ und „geordneten Spuren“ eröffnete die Möglichkeit, die Elemente „experimentieren und erfinden“ und „verwandeln“ in einem konkreten, forschenden-künstlerischen Prozess zu erproben.  

Die Erfahrungen mit dem Format setzen einen offenen Entdeckergeist voraus, der das Unplanbare zur Ausgangslage nimmt. Die damit verbundene Reflexion der persönlichen Haltung wurde ausgehend von der Denkfigur „Expeditionistin“ besprochen und erfahrbar gemacht.

Schliesslich konnten die acht frei kombinierbaren Expeditionselemente in direkter Weise erlebbar und deren praktische Anwendung in der Schulpraxis (sowohl für theaterästhetische Prozesse als auch für forschend-ästhetische Prozesse in den regulären Schulfächern) diskutiert werden.

Interessiert am Vermittlungsformat „Ästhetische Expeditionen“? Dann besuchen sie das sich bereits im Aufbau befindende digitale Lehr-Lernmittel unter www.aesthetischeexpeditionen.ch

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